Oman

Oman: die Heimat des legendären Seefahrers Sindbad!

Der Oman ist ein geheimnisvolles Sultanat von märchenhafter Schönheit. Die Vielfalt von Naturschönheiten, Sandwüsten, verträumten Oasen, Festungen aus längst vergangenen Jahrhunderten und langen Stränden mit tiefblauem Meer faszinieren. Die Kultur des Omans ist einzigartig in der arabischen Welt und geprägt durch 7.000 Jahre als Handelsnation. Sindbad soll hier zuhause gewesen sein. Heute noch sieht man vor der Küste die traditionellen Dhaus fahren. Grundstein des Reichtums des Sultanats waren lange Zeit die Weihrauchbäume, von denen seit der Antike das kostbare Duftharz geerntet und in die ganze Welt verkauft wird. Hier liegt der Beginn der Weihrauchstraße, einer der ältesten Handelsstraßen der Welt.

Der Staat auf der Arabischen Halbinsel, der flächenmäßig 309.500 km² einnimmt, und somit etwas größer als Italien ist, wird seit 1970 von Sultan Qabus ibn Said regiert. Er ist der absolutistische Herrscher des Landes mit seinen ergiebigen Erdöl- und Erdgasvorkommen, die seit nunmehr vier Jahrzehnten das Hauptexportgut ausmachen. Die Hauptstadt Mascat (auch Muscat geschrieben), befindet sich an der nordöstlichen Küste am Golf von Oman.

Oman grenzt im Westen an Saudi-Arabien, im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate und an Jemen im Südwesten. Die Halbinsel Rus al-Dschibal am Kap Musandam, an der Straße von Hormuz gelegen, gehört ebenso zum osmanischen Staatsgebiet wie die Exklave Madha, die von den Vereinigten Arabischen Emirate umschlossen wird als auch die Gruppe der Kuria-Muria-Inseln. Die Küste wird im Nordosten durch den Golf von Oman und dem Arabischen Meer im Süden sowie im Osten begrenzt.
Lernen Sie den von Weihrauch- und Rosenölduft erfüllten Staat während einer Oman Reise persönlich kennen!

 

Kultur

Die Vergangenheit Omans, als das Land eine Seehandelsnation war, prägt die Kultur des Sultanats bis heute. Dies ist hauptsächlich der Tatsache zu verdanken, dass der Oman bis 1970 abgeschottet und nahezu unbeeinflusst von der westlichen Welt mit ihren Trends, Neuerungen und Modeerscheinungen blieb. In diesem Jahr übernahm Sultan Qabus die Macht, der seither versucht, das Land behutsam in die Moderne zu führen und viel in den Ausbau von Infrastruktur, Gesundheitswesen und Bildung investiert hat.
Dennoch sind die Stammesstruktur und die Stammeszugehörigkeit immer noch wichtig im modernen Oman. Traditionell leben vor allem die zum Teil nomadischen Beduinen. Hier sieht man Frauen mit den ungewöhnlich geschnittenen, meist schwarzen Gesichtsmasken aus Leder oder Stoff.
Wenngleich die traditionellen Handwerkszweige binnen der letzten 40 Jahre an Bedeutung verloren haben, so lebt das Traditionshandwerk in Oman weiter. Auf den Souks findet man traditionell hergestellte Waren des Töpferhandwerks, der Weberei und Silberschmiede. Wohingegen Schiffsbau und Schnitzkunst langfristig nur dank staatlicher Hilfen aufrechterhalten werden können. Immerhin gibt es in Sur eine Werft für die traditionellen Dhaus.
Musik, Tanz und moderne Kunst spielen im Oman ebenfalls eine große Rolle. Einen hohen Stellenwert nimmt diesbezüglich die Kalligrafie der islamischen Tradition ein. In Muscat befindet sich das einzige Opernhaus in den Golfstaaten.

 

Essen und Trinken

Omans Küche ist eine Mischung aus indischer, indonesischer und arabischer Kost mit ostafrikanischen Einflüssen und deswegen für jeden Gourmet ein Genuss. Vorzugsweise wird im Oman Reis gegessen, doch auch Huhn, Lamm und frischer Fisch kommen hier auf den Tisch. Eine Spezialität der omanischen Küche ist die Festtagsspeise „Shoowa“. So heißt das Gericht aus Ziegenfleisch, welches in Bananen- und Palmenblättern bis zu 2 Tage in Erdöfen ausgebacken wird, bevor es mit Limonen und Reis serviert wird.
Haben Sie schon einmal Schaf probiert, gefüllt mit Reis, Mandeln und einer speziellen Würzmischung? Diese Delikatesse, „kabsa“ genannt, wird Ihnen im Oman serviert. Zum Nachtisch gibt es reichlich Obst, köstlich frische Datteln und Halwa, eine orientalische Süßwarenspezialität. Wie wäre es mit Brujanie? Das omanische Gericht ist mit Safran und Kardamom vermischter Reis, zu dem vorzugsweise gegrilltes Hühnchen serviert wird.
Fruchtsäfte, Wasser, Tee oder Kaffee? Kahwah heißt der omanische Kaffee, der nicht ganz so stark wie der kräftige Bohnenkaffee in Deutschland ist. Traditionell wird Kaffee im Oman in kleinen Tässchen ohne Henkel serviert, die „Finjan“ genannt werden.

 

Klima

Oman Reisen sind besonders von Oktober bis März zu empfehlen. Dann herrschen tagsüber angenehme Temperaturen, selten gibt es Niederschläge. Natürlich ist es in den Bergen des Hadjar-Gebirges kühler als in der Wüste. Sehr heiß, mit Tagestemperaturen von bis zu 45 °C und 30 °C in den Nächten, ist es in den Monaten Juni bis September. Überdies ist in der Küstenregion mit hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Dafür ist der Sommer die ideale Zeit für eine Reise in den Süden Omans, nach Salalah, wo mit durchschnittlich 27° C ein angenehmeres Klima herrscht.

 

Einreisebestimmungen

Der Oman ist visapflichtig. Für ihre Oman Reisen benötigen Sie lediglich einen Reisepass. Das Reisedokument muss über das Ende der Reise hinaus mindestens noch ein halbes Jahr gültig sein. Flugreisende aus Deutschland können ihr Visum direkt bei der Ankunft im Flughafen erwerben.

 

Gesundheit

Wenn Sie ihre Oman Reise von Deutschland aus starten, benötigen Sie keine speziellen Impfungen. Die üblichen Reise-Impfungen werden empfohlen. 
In die Reiseapotheke gehören neben der Grundausstattung die persönlich benötigten Medikamente. Die medizinische Versorgung ist in den Städten gut und entspricht weitgehend westlichem Standard.

 

Wussten sie schon…?

… dass es im Oman durchaus üblich ist, die beste Qualität des Weihrauchs zu lutschen? Schon der berühmte mittelalterliche Arzt Avicenna (auch Ibn Sina genannt), empfahl den Konsum von Weihrauch zur ‚Stärkung des Geistes und des Verstandes‘. Moderne medizinische Studien belegen eine positive Wirkung auf die Lern- und Gedächtnisleistung.

 

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