Iran – Armenien Rundreise: Königreiche und Feuertempel

Iran – Armenien Rundreise: Königreiche und Feuertempel

17-tägige Kultur-Reise mit Orientaltours

Entdecken Sie den authentischen Iran abseits der klassisch-historischen Route und das Nachbarland Armenien mit seiner 3.000 Jahre alten Kultur und beeindruckenden Landschaften. Diese Reise bietet eine neue Perspektive für erfahrene Iran-Reisende, denn die iranischen Provinzen am Kaspischen Meer und entlang der nordwestlichen Grenzen sind landschaftlich, klimatisch und historisch mit dem klassischen Persien nicht vergleichbar.

Tauchen Sie ein in eine andere Welt, die Sie einerseits mit dschungelartigen Wäldern und ausgedehnten Reisfeldern, andererseits mit schroffen Gebirgsmassiven überraschen wird. Zeugen jahrtausendealter Kultur erwarten Sie hier ebenso wie islamische Heiligtümer und Paläste in ihrer ganzen Farbenpracht.

Jenseits der armenischen Grenze auf dem Gebiet der kleinarmenischen Königreiche in der Antike sind sowohl die Gebirgszüge des Kaukasus als auch die kulturgeschichtlichen Zeugnisse nicht weniger beeindruckend. Hier betreten Sie, historisch gesehen, traditionell christliches Territorium, auf dem Sie unter anderem die älteste Kirche der Welt sehen werden.

Liste der UNESCO Welterbestätten auf Ihrer Iran – Armenien Reise:

Im Iran:

  • Golestan-Palast, Teheran,
  • Oljaitu-Mausoleum, Sultaniyeh,
  • Takht-e Sulaiman, Takab,
  • Sheikh Safi-Mausoleum, Ardabil,
  • Thaddäus-Kloster Qareh Kelisa,
  • Historischer Basarkomplex, Tabriz

Link zur UNESCO Welterbe-Liste: IRAN

In Armenien:

  • Kathedrale und Kirchen von Etschmiatsin und Tempelkirche von Zvartnots,
  • Geghard-Kloster im Tal des Oberen Azat

Link zur UNESCO Welterbe-Liste: ARMENIEN

Tourverlauf

1. Tag:    Deutschland – Teheran

Am Nachmittag fliegen Sie von Deutschland über Wien nach Teheran. Ankunft nach Mitternacht, Transfer zum Hotel und Übernachtung.

2. Tag:    Teheran – Qazvin

Der Vormittag ist den Highlights in der Metropole Teheran gewidmet. Zuerst besuchen Sie das Nationalmuseum, das mit seinen Exponaten die tausendjährige Kultur Persiens von der Frühgeschichte bis in die islamische Zeit präsentiert. Danach besichtigen Sie die in einem wunderschönen Park gelegene und aus mehreren Einzelgebäuden bestehende Golestan-Palastanlage aus qajarischer Zeit. Zum Abschluss tauchen Sie zum ersten Mal im Großen Basar in die farbenprächtige Welt des Orients ein. Am Nachmittag fahren Sie Richtung Nordwesten nach Qazvin. Übernachtung in Qazvin.

3. Tag:    Qazvin – Sultaniyeh – Takht-e Sulaiman – Zanjan

Der Tag beginnt mit der Besichtigung der in sassanidischer Zeit gegründeten Stadt Qazvin. Anschließend geht es nach Zanjan, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Auf dem Weg lassen Sie sich in Sultaniyeh von dem aus dem 14. Jh. stammenden kolossalen Grabmal des Ilkhaneherrschers Oljaitu mit seinem außergewöhnlichem Ziegeldekor verzaubern. Abschließend besichtigen Sie die westlich von Zanjan gelegene, beeindruckende Anlage des sassanidischen Feuerheiligtums Takht-e Sulaiman. Übernachtung in Zanjan.

4. Tag:    Zanjan – Lahijan – Bandar-e Anzali

Auf der Fahrt nach Norden zum Kaspischen Meer machen Sie nach der Überquerung des Elburz-Gebirges Zwischenhalt in Lahijan, einem Zentrum des iranischen Teeanbaus. Durch fruchtbar grüne Landschaft geht es weiter nach Bandar-e Anzali, der bedeutendsten iranischen Hafenstadt am Kaspischen Meer und Handelsmittelpunkt der Kaviargewinnung. Erste Übernachtung in Bandar-e Anzali.

5. Tag:    Bandar-e Anzali – Rasht – Bandar-e Anzali

Den Vormittag verbringen Sie mit einem Bummel durch Bandar-e Anzali und einer Bootsfahrt auf der 20 m über Meeresspiegel liegenden Süßwasserlagune Mordab-e Anzali. Am Nachmittag machen Sie einen Ausflug nach Rasht, wo Sie die Safi-Moschee besichtigen und über den Basar schlendern. Zweite Übernachtung in Bandar-e Anzali.

6. Tag:    Bandar-e Anzali – Fuman – Masuleh

Über Rasht und Fuman führt Sie heute die Fahrt durch eine immergrüne Landschaft ins dicht bewaldete Gebirge hinein. Hier liegt das Dorf Masuleh, dessen mehrgeschossige Lehmziegelhäuser in übereinanderliegenden Terrassen in die steile Flanke des Berges hineingebaut wurden. Genießen Sie die traditionelle Atmosphäre und die wunderbare Aussicht dieses Ortes, in dem die Vergangenheit lebendig zu sein scheint. Übernachtung in Masuleh.

7. Tag:    Masuleh – Ardabil – Tabriz

Heute verlassen Sie den Küstenstreifen des Kaspischen Meeres und fahren zu dem auf 1300 m Höhe gelegenen Ardabil, das bereits in sassanidischer Zeit entstand. Dort besichtigen Sie die weitläufige Anlage des ersten Klosters des Sufi-Ordens mit dem Grabmal seines Gründers Shaikh Safi al-Din, auf den die Königsdynastie der Safawiden zurückgeht. Weiterfahrt nach Tabriz, der Hauptstadt der Provinz Ost-Azarbaijan. Erste Übernachtung in Tabriz.

8. Tag:    Tabriz – Qareh Kelisa – Bastam – Tabriz

Von Tabriz aus machen Sie einen Tagesausflug sowohl in die urartäische als auch christlich-armenische Geschichte. Vorbei am Urmia-See fahren Sie zunächst zu der im 7. Jh. v. Chr. auf einem Bergrücken errichteten Urartäer-Festung Bastam, die vom Deutschen Archäologischen Institut ausgegraben wurde.

Danach geht es weiter zu dem südlich von Maku gelegenen armenischen Thaddäuskloster. Die im Zentrum der Anlage errichtete Thaddäuskirche trägt ebenfalls den Namen Qareh Kelisa, Schwarze Kirche, weil bei ihrem Bau neben hellen Steinen auch schwarze Verwendung fanden. Der als einer der zwölf Apostel verehrte Judas Thaddäus soll hier den Märtyrertod gestorben und bestattet worden sein. Zweite Übernachtung in Tabriz.

9. Tag:    Tabriz – Goris

Den Vormittag verbringen Sie in Tabriz und besichtigen die Blaue Moschee, an deren Portal die berühmten, namengebenden strahlendblauen Fliesen erhalten sind. Nach einem Bummel über den Basar besuchen Sie das Azarbaijan-Museum, in dem sowohl archäologische als auch ethnologische Exponate ausgestellt sind.

Fahrt nach Norden bis zum Fluss Aras, der die Grenze zwischen Iran und Armenien bildet, Grenzübergang bei Norduz und anschließend Weiterfahrt nach Goris. Erste Übernachtung in Goris.

10. Tag:    Goris – Khndzoresk – Goris

Ausflug zum im Jahr 895 gegründeten Kloster Tatev, auch das „Kloster am Rand des Nichts“ genannt, weil es hoch oben über dem tief eingeschnittenen Tal des Worotan-Flusses liegt. Zur Besichtigung der Klosteranlage fahren Sie mit einer seit 2010 existierenden, fast sechs km langen Seilbahn. Danach werden Sie nach Khndzoresk östlich von Goris gebracht. Hier besuchen Sie die seit dem 5. Jh. bestehenden und bis zur Mitte des 20. Jhs. genutzten Wohnhöhlen, die in die bizarren Felsformationen eines seit der Bronzezeit besiedelten Tals gehauen wurden. Zweite Übernachtung in Goris.

11. Tag:    Goris – Karahunj – Noravank – Jerewan

Der Tag beginnt für Sie mit einem Besuch des armenischen „Stonehenge“ Karahunj. Hier steht auf einem windigen Hochplateau ein aus 223 Basaltblöcken errichteter Steinkreis, der mindestens von 1500 bis 300 v. Chr. genutzt wurde, möglicherweise aber bereits vor 7500 Jahren entstand.

Auf der Weiterfahrt nach Jerewan besichtigen Sie das im 13. Jh. erbaute Kloster Noravank, das über einer durch Erdbeben zerstörten Vorgängeranlage aus dem 9./10. Jh. errichtet wurde. Beeindruckend sind die reich verzierten Grabsteine auf dem zugehörigen Friedhof. Erste Übernachtung in Jerewan.

12. Tag:    Jerewan

Ihren ersten Tag in der armenischen Hauptstadt verbringen Sie damit, die historischen Wurzeln Jerewans zu erkunden. Zunächst besichtigen Sie die beiden im Süden Jerewans gelegenen urartäischen Ruinengelände von Erebuni (Arin Berd), einer Festung aus dem 8. Jh. v. Chr., und Teishebani (Kamir Blur), einer um 680 v. Chr. gegründeten befestigten Stadtanlage. Danach besuchen Sie im Stadtteil Shengavith die Ausgrabungen einer vorgeschichtlich-bronzezeitlichen Siedlung, die der sog. Kura-Araxes-Kultur angehört.

Zweite Übernachtung in Jerewan.

13. Tag:    Jerewan – Dilijan – Jerewan

Fahrt an den Sevan See östlich von Jerewan zu dem idyllischen Kurort Dilijan, in dessen Nachbarschaft das Kloster Goshavank inmitten von Eichenwäldern liegt. Bei dem Besuch des am westlichen Ufer des Sevan-Sees gelegenen mittelalterlichen Friedhofs Noratuz mit seinen typisch armenischen Kreuzsteinen erhalten Sie ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis der christlich-armenischen Kultur. Dritte Übernachtung in Jerewan.

14. Tag:    Jerewan ‒ Khor Virap – Etschmiadsin – Jerewan

Tagesfahrt an die Grenze zur Türkei, wo zu Füßen des Ararat auf einer sich aus Weinbergen erhebenden Anhöhe die Klosteranlage von Khor Virap liegt. In einer Höhle auf dieser Anhöhe soll der Legende zufolge der armenische König Trdat III. im 3. Jh. Grigor den Erleuchter, den Nationalheiligen Armeniens, 13 Jahre eingesperrt haben, damit er seinen christlichen Glauben verleugnet. Stattdessen bekehrte der Heilige den König.

Anschließend fahren Sie weiter nach Etschmiadsin, der Residenz des Katholikos, des armenischen Kirchenoberhaupts, und besuchen die am östlichen Stadtrand gelegenen Ruinen der Tempelkirche von Zvartnots, einer in der Mitte des 7. Jhs. erbauten und im 10. Jh. zerstörten Kathedrale. Vierte Übernachtung in Jerewan.

15. Tag:    Jerewan – Garni – Jerewan

Heute erwartet Sie ein Tag mit besonderen Sinnesfreuden. Sie fahren in die 32 km von Jerewan entfernten Kleinstadt Garni, wo Sie sich zuerst an frisch gebackenem armenischen Brot laben, um dann – so gestärkt – im römerzeitlichen Mithras-Tempel von Garni, der auf dem Gelände der im 3. Jh. v. Chr. erbauten Sommerresidenz der armenischen Könige liegt, ein Vokalkonzert zu erleben.

Im Anschluss besichtigen Sie nach einer kurzen Fahrt Geghardvank, eine aus dem 4. Jh. stammende Klosteranlage, die seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Zurück in Jerewan, folgt abschließend ein Besuch des Historischen Museums, in dem Sie sich einen Überblick über die armenische Kultur von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit verschaffen können. Fünfte Übernachtung in Jerewan.

16. Tag:    Jerewan

Der letzte Tag gehört der jüngeren Geschichte Armeniens. Den Anfang macht ein Besuch im Mashtots Matendaran-Institut (Matendaran = armenisch Bibliothek), benannt nach dem Heiligen Masrop Mashtoz, der zu Beginn des 5. Jhs. das armenische Alphabet entwickelte. Hier ist eine Sammlung von 17.000 armenischen Handschriften untergebracht.

Darauf folgt die Besichtigung des Genozid-Mahnmals, das an den Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs erinnert. Den Ausklang der Reise bildet am Abend ein Besuch der im Zentrum Jerewans angelegten „Singenden Fontänen“.

17. Tag:    Jerewan – Deutschland

In der Nacht Transfer zum Flughafen und Flug über Wien zurück nach Deutschland.

Leistungen inklusive

  • 16 Übernachtungen mit Halbpension und einem Mittagessen in ausgewählten Mittelklassehotels (3-4* in Iran, 3-4* in Armenien, Sterne nach Landeskategorie).
  • Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung in Iran und in Armenien.
  • Alle Transfers sowie Rundreisen laut Programm.
  • Bootstour auf der Lagune Mordab-e Anzali.
  • Vokalkonzert im Tempel von Garni.
  • Alle Eintrittsgelder und Gebühren.
  • Sicherungsschein der R+V Versicherung

Leistungen exklusive

  • Internationale Flüge mit Austrian Airlines in der Economy Class von Deutschland über Wien nach Teheran, zurück von Jerewan über Wien nach Deutschland
  • Gebühren für Iran-Visum (bei Einholung durch Orientaltours derzeit: 95,- € pro Person, Stand: 02/2018)
  • Mahlzeiten und Getränke außer den oben genannten
  • Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer
  • persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherung

Hinweise

  • Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.
  • Änderungen des Reiseverlaufes bleiben vorbehalten.

Hinweis:
Diese Reise ist eine Musterreise, die wir gerne gemäß Ihren individuellen Wünschen anpassen.

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Termine 2019

Termine auf Anfrage
OT-IRNARM-000-19

Preise pro Person

im Doppelzimmer
Auf Anfrage
Einzelzimmerzuschlag
Auf Anfrage

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl
6 Personen
Maximalteilnehmerzahl
16 Personen

Kontakt

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