Expedition zum Horn von Afrika – an den Rand der Erde
21-tägige Orientaltours Abenteuerreise nach Äthiopien, Dschibuti und Somaliland.
Diese außergewöhnliche Expedition am Horn von Afrika führt Sie an die Ostspitze des afrikanischen Kontinents – in eine strategisch bedeutende Region, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Sie erleben drei bislang nur wenig bereiste Länder und einige der ursprünglichsten und eindrucksvollsten Landschaften des afrikanischen Kontinents.
Von den flirrenden Salzseen Dschibutis über die weiten, staubigen Ebenen Somalilands bis hin zu den vulkanischen Hochebenen Äthiopiens. Tatsächlich erleben Sie ein großartiges Schauspiel von verschiedenen Kultur – und Landschaftsräumen am Horn von Afrika par excellence. Die Reise wird bestimmt durch einen stetigen Wandel von Farben, Formen und Klima!
Ihre Reiseroute verbindet entlegene Regionen einer authentischen und touristisch unpolierten Gegend in Ostafrika. Über lange, eindrucksvolle Überlandstrecken, auf denen sich die Szenerie immer wieder neu entfaltet, finden sie eine Melange von glühenden Wüsten, bizarren Bergzügen, stillen Salzpfannen zu authentischen Städten voller Geschichte und Tradition.
Diese Reise ist eine Expedition im ursprünglichen Sinne: Sie vereint spektakuläre Landschaften, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt sowie intensive kulturelle Begegnungen zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis.
Highlights der Reise:
- Kratersee Lac Assal am tiefsten Punkt Afrikas
- Salzsee Lac Abbe mit surrealen Kalksteinkegeln
- Historisches Stadtbild von Dschibuti
- Fenster in die Jungstein – Felszeichnungen von Laas Geel in Somaliland
- Streifzug durch Alstadt der Heiligen Stadt Harar
- Abendliche Hyänenfütterung in Harar
- Besuch des Awash-Nationalparks
- Besuch des Alledeghi Wildlife Reserve
- Vulkanlandschaft Erta Ale mit Vulkanbesteigung
- Danakil Depression
- Besuch bei den Salzstemmer der Afar
- Felsenkirchen von Tigray.
Tourverlauf:
1. Tag: Frankfurt – Addis Abeba – Dschibuti
Abflug von Frankfurt nach Dschibuti über Addis Abeba. Ankunft in Dschibuti am nächsten Tag.
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2. Tag: Dschibuti
Ankunft in Dschibuti am späten Vormittag. Erledigung der Einreiseformalitäten, Abholung und Fahrt zum Hotel. Die Hauptstadt des gleichnamigen Landes ist vergleichsweise jung und wurde erst 1888 von den Franzosen gegründet. Allerdings war die Region bereits seit dem Neolithikum besiedelt. Archäologische Funde deuten auf frühe nomadische Hirtenvölker hin. Bereits wenige Jahre nach der Gründung wurde Dschibuti aufgrund der günstigen Lage zur Hauptstadt Französisch-Somalilands. Der Aufstieg der Stadt begann Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Bau der Fertigstellung der Eisenbahn von Addis Abeba nach Dschibuti und dem Ausbau des Tiefwasserhafens.
Der große Nachbar Äthiopien, der über keinen eigenen Meerzugang verfügt, nutzt traditionell den Hafen von Dschibuti als Import- und Exportweg. Erst 1977 wurde die Stadt als Hauptstadt der neu gegründeten Republik Dschibuti unabhängig. Heute prägen afrikanische, arabische und französische Einflüsse die Stadt, in der die Atmosphäre geschäftig aber angenehm ist. Sie unternehmen nach dem Einchecken im Hotel eine kleine City Tour zur Orientierung mit Besuch des Zentral Markts und einem Bummel an der Corniche. Danach steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.
F/A
3. Tag: Dschibuti – Lac Abbe (ca. 220 km, 4-6 Std.)
Nach dem Frühstück brechen Sie auf zum Lac Abbe im äußersten Westen des Landes. Der Lac Abbe ist ein sog. hypersaliner Salzsee, der in einer der geologisch aktivsten Regionen der Erde liegt – hier im afrikanischen Grabenbruch driften drei tektonische Platten auseinander.
Auf dem Weg zum See, der oft nur teilweise mit Wasser gefüllt ist, passieren Sie bis zu 50 Meter hohe Kalksteinschornsteine, die ein beliebtes Fotomotiv sind. Diese bizarren Türme entstanden aus den Ablagerungen der hydrothermalen Quellen und verleihen der Region ein surreales-apokalyptisches Aussehen. Bevor es ins Camp geht, können Sie den Sonnenuntergang zwischen den Schornsteinen erleben.
Übernachtung im Zeltcamp.
F/A
4. Tag: Lac Abbe – Lac Assal – Dschibuti (ca. 300 km, 6-8 Std.)
Vor dem frühen Aufbruch haben Sie die Gelegenheit die Schornsteine und den Lac Abbe im Licht der morgendlichen Sonne zu sehen. Das Licht zaubert lange Schatten in die surreale Landschaft und lässt den Dampf, der aus den Schloten steigt, besonders dramatisch wirken.
Anschließend fahren Sie zum Lac Assal, dem mit 155 Metern unter N.N., tiefsten Punkt Afrikas auf dem Festland. Es handelt sich um einen Kratersee, der im afrikanischen Grabenbruch entstand und wie der Lac Abbe extrem salzhaltig ist. Die bizarre Schönheit dieses Ortes entsteht durch den Kontrast zwischen dem schwarzen vulkanischen Gestein der Umgebung und dem türkisblauen Wasser des Sees. Von hier geht es wieder retour nach Dschibuti. Übernachtung im Hotel.
F/A
5. Tag: Dschibuti – Lawyacado (Grenzübertritt) – Borama (ca. 300 km, 8 Std.)
Frühe Abfahrt zur Grenze in die autonome Region Somaliland, in die Stadt Lawyacado. Nach Erledigung der Formalitäten und Einreise nach Somaliland, fahren Sie durch die Savanne bis nach Borama. Auf dem Weg passieren Sie weite, offene Ebenen, ausgetrocknete Flussbetten, Nomadenlager und kleine Siedlungen. Die Stadt gilt als eine der ruhigsten und sichersten in Somaliland und ist zudem Universitätsstadt. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
F/A
6. Tag: Borama – Dhagax Khoure – Hargeisa (ca. 200 km, 4-6 Std.)
Nach dem Frühstück besuchen Sie die Felsmalereien von Dhagax Khoure. Diese bis zu 5.000 Jahre alten Malereien gehören zu den ältesten der Region und zeigen vor allem Kühe, Giraffen, Schafe und Menschen mit Bögen. Sie geben so einen guten Einblick in die frühere Lebensweise der Menschen in Somaliland. Sie reisen weiter bis nach Hargeisa. Auf dem Weg passieren Sie traditionelle, semi-nomadische Gemeinschaften mit ihren Viehherden.
Sie erreichen dann die Millionenstadt Hargeisa, die Hauptstadt Somalilands. Die Geschichte der Stadt ist wie die der gesamten Region geprägt von Aufstieg, Zerstörung und Wiederaufbau. Nach der Unabhängigkeit Somalilands und der Vereinigung mit Somalia kam es in den 1980er Jahren zu Konflikten mit der Zentralregierung, die sich zu einem offenen Bürgerkrieg steigerten. 1988 wurde Hargeisa von der somalischen Regierung angegriffen und dem Erdboden gleichgemacht, etwa 90% der Stadt wurden zerstört. 1991 erklärte sich Somaliland einseitig unabhängig von der Regierung in Mogadischu und begann mit dem Wiederaufbau der Hauptstadt. Heute ist die Stadt neben einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum auch ein bedeutendes Symbol für die Resilienz und Selbstbestimmung Somalilands. Übernachtung im Hotel.
F/A
7. Tag: Hargeisa
Sie besuchen die Hauptstadt von Somaliland, angefangen beim Waheen-Markt, dem zentralen Handelsplatz und pulsierenden Herz der Stadt. Besonders zeichnet sich der Markt durch die zahlreichen Gewürz- und Textilhändler aus. Weiter geht es zum sog. MIG-Denkmal. Das Kriegsdenkmal mit einer abgeschossenen MIG-17 erinnert an die Bombardierung der Stadt 1988 durch die Regierung von Siad Barre. Das Denkmal steht symbolisch für Leid, Widerstand und den Wiederaufbau des Landes.
Weiter geht es dann vom Denkmal zum Geldwechsel-Markt, einem weiteren Highlight der Stadt. Hier sitzen die Geldwechsler mit riesigen Bündeln an Somaliland Shilling und U. S. Dollarnoten und warten auf Kunden. Die Kurse sind hier meist besser als in den offiziellen Wechselstuben. Einen noch besseren Eindruck vom somalischen Leben erhalten Sie dann im Anschluss auf dem lokalen Viehmarkt der Hauptstadt. Hier werden vor allem Kamele, Ziegen und Schafe angeboten.
Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung im Hotel.
F/A
8. Tag: Hargeisa – Laas Geel – Berbera (ca. 200 km, 3-5 Std.)
Nun geht es zu den Höhlen von Laas Geel, in denen sich Felsmalereien erhalten haben, deren Alter auf die Zeit von 5.000 – 10.000 v. Chr. geschätzt werden. Sie sind exzellent erhalten und zählen zu den lebendigsten Höhlenmalereien in ganz Afrika. Dargestellt werden verzierte Rinder, wilde Tiere, menschliche Figuren und andere symbolische Szenen. Die Malereien geben einen faszinierenden Einblick in die frühe hirtennomadische Kultur der Region zu einer Zeit, als das heutige Wüstengebiet noch eine grüne Savanne war. Weiterfahrt nach Berbera am Golf von Aden. Schon seit der Antike war die Stadt ein wichtiger maritimer Handelsplatz. Der heutige kommerzielle Hafen und seine strategische Lage verhelfen der Stadt zu einer geopolitischen Bedeutung. Die engen Gassen der Altstadt sind bis heute geprägt von osmanischen, ägyptischen und somalischen Einflüssen.
Einchecken und Übernachtungen im Hotel.
F/A
9. Tag: Berbera – Sheikh Mountains – Hargeisa (ca. 300 km, 4-6 Std.)
Nach dem Frühstück geht es zunächst durch die Gassen der Alstadt von Berbera. Hier wird die lange Handelsgeschichte der Stadt sichtbar: osmanische Villen und britische Kolonialbauten stehen hier als architektonische Zeugen der Geschichte dicht nebeneinander. Weiterfahrt zu den Sheikh-Mountains: Von der heißen, flachen Küstenebene steigt die Straße über Serpentinen schnell auf in die Berge. Hier im Hochland ist die Luft kühler und die Vegetation grüner.
Sheikh selbst ist eine ruhige Bergstadt auf etwa 1.400 m. ü. N.N. mit britischer Kolonialgeschichte und ein bedeutender Handelsplatz an der Route zwischen dem Tiefland und den Häfen an der Küste. Zugleich ist Sheikh Verwaltungssitz der gleichnamigen Region. In den 1880er Jahren bereiste der Afrikaforscher Jakob Josef Menges das Horn von Afrika und war der Erste Deutsche in Sheikh. Bei insgesamt vier Expeditionen in Somaliland legte Menges rund 626 Kilometer zu Fuß zurück und dokumentierte erstmalig eine Fläche von etwa 6.000 Quadratkilometern. Diese Karten wurden später vom Verlag Justus Perthes in Gotha veröffentlicht. Neben der Geographie dokumentierte Menges auch die Flora und Fauna in Somaliland. So wurde die dortige Antilopenart Beira und der Somali-Wildesel 1894 durch Menges erstmals wissenschaftlich beschrieben und von ihm gefangene Wildtiere im Zoo von Hagenbeck in Hamburg sowie in Frankfurt am Main präsentiert. Weiterfahrt nach Hargeisa.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.
F/A
10. Tag: Hargeisa
Den heutigen Tag in Hargeisa können Sie selbst gestalten. Je nach den Interessen der Reisegruppe haben Sie die Möglichkeit weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. – Oder einfach die Atmosphäre im turbulenten und bunten Zentral-Markt aufzusaugen, der neben den Ständen der Händler auch mit tollen Fotomotiven aufwarten kann.
Übernachtung im Hotel.
F/A
11. Tag: Hargeisa – Wajaale (Grenzübertritt) – Jijiga – Harar (ca. 270 km, 5 Std.)
Heute fahren Sie Richtung Grenze, nach Wajaale. Nach dem Passieren der Grenze und der Erledigung der Einreiseformalitäten reisen Sie weiter nach Jijiga, der Hauptstadt der Region Somali in Äthiopien. Danach freuen Sie sich auf Harar, eine der ältesten islamischen Städten Afrikas. Die Stadt ist Weltkulturerbe, insbesondere die ummauerte Alstadt mit ihren engen Gassen, traditionellen Häusern, Moscheen und Märkten ist ein Highlight mit viel Atmosphäre!
Am Abend sehen Sie die uralte Tradition der Hyänenfütterung: ein „Hyänen-Mann“ füttert wilde Tüpfelhyänen mit rohem Fleisch. Die Tradition geht auf Sufi-Muslime zurück, die einst Hyänen fütterten, um friedlich mit ihnen zusammenzuleben.
Übernachtung im Hotel.
F/A
12. Tag: Harar – Dire Dawa – Awash Nationalpark (ca. 300 km, 6-8 Std.)
Sie beginnen den Tag um 07.30 Uhr mit einem Spaziergang in der Altstadt von Harar, die inoffiziell auch als viertheiligste Stadt des Islam bezeichnet wird. Sie besteht aus engen, labyrinthischen Gassen, farbenfrohen traditionellen Harari-Häusern, Moscheen und Schreinen. Die Altstadt mutet wie ein lebendiges Freilichtmuseum an.
Gegen 09.00 Uhr geht es weiter nach Dire Dawa, der viertgrössten Stadt Äthiopiens mit ca. 250 000 Einwohnern. Ihre Bedeutung verdankt die Stadt dem Bau der Eisenbahnstrecke Addis Abbeba – Djibouti aus dem 19.Jahrhundert. Heute sehen Sie das koloniale Bahnhofsgebäude und ein dazugehöriges Eisenbahnmuseum. Geniessen Sie den Rundgang in dem alten Eisenbahnviertel Gezira. Ein Dorado für Eisenbahnfreunde.
Mittagspause in Dire Dawa und Spaziergang durch die Stadt mit ihrem koloinalen Flair. Schöne Panormafahrt nach Awash mit Foto-Stopps unterwegs. Sie übernachten heute in einer Lodge, die ganz in der Nähe der heißen Quellen liegt. Die Region besticht durch eine semi-aride Savanne, geprägt vom Awash Fluss. Mit etwas Glück sehen Sie hier Gazellen, Paviane und Warzenschweine, Antilopen, und eine Auswahl von 460 Vogelarten sowie Löwen, Leoparden, Hyänen und Krodile entlang des Flusses.
Übernachtung in der Lodge.
F/A
13. Tag: Awash Nationalpark
Den heutigen Tag verbringen Sie im ältesten und 750 km2 großen Nationalpark Äthiopiens, dem Awash Nationalpark. Ein „Game Drive“ am Morgen und am Nachmittag bringt Ihnen die Vielfalt von Flora und Fauna näher. Das besondere des Parks sind die verschiedenen Landschaftsbilder: vulkanische Regionen mit Lavafeldern, offene Savannen und grüne Akazienwälder. Freuen sie sich auf spannende Begegnungen in einer einzigartigen Tierwelt.
Der Park ist neben den großen Säugetieren bekannt für seine unzähligen Vogelarten und die fotogene Umgebung um den Awash Fluss mit seinen malerischen Wasserfällen herum. Zwischen den Fahrten im Park können Sie in den heißen Quellen der Doho Lodge entspannen, denn diese natürlichen Thermalquellen schließen direkt an das Gelände an.
Übernachtung in der Lodge.
F/A
14. Tag: Awash – Alledeghi Wildlife Reserve – Semera (ca. 380 km, 5-7 Std.)
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter in Richtung Semera. Die Fahrt führt durch die Afar-Region, eine der extremsten Landschaften Äthiopiens, die einen starken Kontrast zu den Landschaften in Harar und Awash bildet. Hier driften gleich drei Kontinentalplatten auseinander. Die Region ist extrem heiß und trocken, stark vulkanische geprägt und Heimat der nomadisch lebenden Afar.
Unterwegs besuchen Sie das Alledeghi Wildlife Reserve in der Afar-Tiefebene. Es handelt sich um eine weite, offene Landschaft, die während des Game Drives ein noch besseres Gefühl für die enorme Weite der Region vermittelt. Sie können mit etwas Glück neben Straußen, Oryx Antilopen und Gazellen auch die seltenen und Grevy Zebras und andere wüstenangepasste Tierarten sehen. Dies ist eines der spannendsten Wildschutzgebiete ohne Massentourismus am Horn von Afrika!
Weiter geht es nach Semera, der Provinzhauptstadt und Tor zur Danakil-Senke (bis zu 125 m. unter N. N.).
Übernachtung im Hotel.
F/A
15. Tag: Semera – Lake Afdera – Erta Ale (ca. 280 km, 7-9 Std.)
Heute beginnt das heiße Abenteuer, jedoch in einer moderaten Klimazeit. Die Danakil-Senke (auch: Danakil-Depression), ist eine der heißesten und geologisch aktivsten Regionen der Erde. Sie liegt im Afar-Dreieck, wo drei tektonische Platten aufeinandertreffen. Die Temperaturen liegen hier oft über 45° C. Doch nicht nur die Temperaturen machen diesen Ort besonders, sondern auch die Lage, die tiefsten Punkte der Senke liegen hier mehr als 100 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Landschaft ist extrem trocken und surreal, geprägt von vulkanischen Ebenen, Salzpfannen, Dampfquellen und farbigen Mineralablagerungen.
Auf der Fahrt halten Sie am Lake Afdera, einem Salzsee, an dem die Männer der Afar auf traditionelle Weise Salz in großen Blöcken abbauen. Von hier aus wurden die Blöcke einst per Kamel auf uralten Handelsrouten dann abtransportiert und gegen Waren und Güter eingetauscht.
Weiter geht es zu einem der aktivsten Vulkane der Welt, dem Erta Ale. Der Schildvulkan ist etwa 600 Meter hoch und heißt in der Sprache der Afar „rauchender Berg“. Seit 1967 hat der Vulkan einen dauerhaften Lavasee in einem der Krater. Sie steigen abends in ca. 15-20 min. zum Kraterrand des Erta Ale auf, um die extreme Hitze des Tages zu vermeiden. Die Strecke hat eine moderate Steigung, der Weg ist uneben und nicht begradigt. Jedoch für trittsichere und fitte Reisende machbar. Auf dem Weg nach oben sehen Sie Dampf- und Schwefelquellen, erstarrte Lavaflüsse und eine urtümliche Wüstenlandschaft. Oben angekommen erwartet Sie das absolute Highlight: der Blick in den Krater. Die Aktivität des Lavasees schwankt, aber mit Glück sehen Sie brodelnde Lavablasen oder sogar kleine Lava-Ausbrüche, ein Erlebnis, das es so nur an wenigen Orten in der Welt gibt.
F/M/A
16. Tag: Erta Ale – Hamedela (ca. 150 km, 4-5 Std.)
Nachdem Sie am Vortag den Lavasee im Dunkel der Nacht gesehen haben, erwartet Sie heute ein weiterer magischer Augenblick: den aktiven Krater im Licht der aufgehenden Sonne zu sehen. Nach dem Abstieg ( 1-1,5 Stunden), machen Sie eine Ruhepause mit Frühstück im Camp. Anschließend fahren Sie weiter durch die Danakil-Senke. Am Horizont lassen sich unterwegs vereinzelte Vulkankegel ausmachen.
Weiter geht es nach Hamedela. Ein magischer Anblick erwartet sie hier: der Lake Asale / Lake Afdera ist einer der bekanntesten Salzseen, an dem auf traditionelle Weise Salz gewonnen wird. Sie sehen die sogenannten „Salzstemmer“ vom Volk der Afar, die hier das Salz abbauen. Der Abtransport erfolgt heute jedoch mit Lastwagen, statt mit Kamelen.
Nach dem Abenteuer am Erta Ale wartet heute ein weiterer absoluter Höhepunkt der Reise auf Sie: der Sonnenuntergang über den Salzebenen. Die tiefstehende Sonne taucht die weißen Ebenen in warme Orange-, Rosa- und Violetttöne und die glatten Salzflächen erzeugen oft wunderschöne Spiegelungen. Übernachtung im Hotel
F/M/A
17. Tag: Hamedela – Dallol – Mekele (ca. 150 km, 5-6 Std.)
Heute erkunden Sie das einzigartige hydrothermale Gebiet von Dallol, das aus einem ehemaligen Vulkankrater entstand in dem bis heute mineralreiches Wasser an die Oberfläche tritt. Durch die Ablagerung verschiedener Mineralien ist die Landschaft außergewöhnlich leuchtend, farbenfroh und von bizarren Formationen gekennzeichnet. Die Region bietet einzigartige Szenerien für Foto und Video Aufnahmen. Bei ihrer Weiterreise in die Hauptstadt der Region Tigray nach Mekele ändert sich die Landschaft. Nun bestimmen schroffes Hochland, Steilklippen, Hochebenen und tiefe Täer das Landschaftsbild. Es wird wieder grüner und weniger extrem. Ihr Übernachtungsort ist Mekele.
F/A
18. Tag: Mekele – Gheralta – Abune Yemata Guh (ca. 110 km, 2-3 Std.)
Von Mekele aus fahren Sie in die bizarre Region der Gheralta-Berge, die bekannt sind für ihre markanten Sandsteinfelsen und steilen Klippen, die sich aus der flachen Ebene erheben. Die Region ist berühmt für die teilweise aus dem 4.-6. Jahrhundert stammenden Felsenkirchen.
Diese Felsenkirchen sind oft schwer zugänglich und liegen hoch oben in den Klippen. Die Kirche „Abune Yemata Guh“, ist mit einer 60- minütigen mittelschweren Wanderung von unten zu sehen. Der direkte Besuch der Kirche mit dem Innenraum erfordert einen steilen Aufstieg am Fels über Treppen – teils ohne Sicherung. Der Aufstieg erfolgt daher auf eigene Verantwortung!
Die Kirche liegt hoch oben in der Wand einer Sandsteinklippe und stammt wahrscheinlich aus dem 5.-6. Jahrhundert. Benannt ist sie nach Abune Yemata, einem der „Neun Heiligen““, die einst das Christentum in Äthiopien verbreiteten. Im Innenraum der Kirche befinden sich farbenfrohe Fresken, die biblische Szene darstellen. Vor allem die Lage und der atemberaubende Ausblick haben diese Kirche über die Grenzen des Landes hinaus berühmt gemacht.
Übernachtung im Hotel.
F/A
19. Tag: Gheralta und seine Kirchen
Am heutigen Tag entdecken Sie weitere Felsenkirchen der Region, darunter die „Mariam Korkor“, die der heiligen Maria gewidmet ist und „Daniel Korkor“, die sich im selben Bergmassiv befindet. Beide Kirchen bieten eine ausgezeichnete Aussicht auf die weite Tigray-Ebene.
Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel.
F/A
20. Tag: Gheralta – Mekele – Addis Abeba – Frankfurt (ca. 110 km, 2-3 Std.)
Rückfahrt nach Mekele für den Flug nach Addis Abeba. Am Nachmittag haben Sie noch Zeit zur eigenen Verfügung, bevor es am Abend zum Flughafen geht. Erledigung der Ausreiseformalitäten und Nachtflug von Adis Abeba nach Frankfurt am Main.
F
21. Tag: Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen
Legende:
F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen
Leistungen inklusive
- 21-tägige Abenteuerreise mit Expeditionscharakter laut Programm
- Internationale Flüge mit Ethiopian Airways in Economy Klasse von Frankfurt nach Dschibuti und von Addis Abeba nach Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren (Stand: 08.07.2026)
- 1 Inlandsflug mit Ethiopian Airlines Mekele nach Addis, inkl. Steuern und Gebühren
- 18 Übernachtungen im Doppelzimmer in obengenannten Hotels oder vergleichbar
- Mahlzeiten lt. Programm
- Alle Transfers und Transporte im klimatisierten Fahrzeug
- Besichtigungen, Eintrittsgebühren und lokale Steuern
- Gebühren für die Nationalparks
- Teilweise Eskorte in Somaliland
- Qualifizierter englischsprachiger Tour Leader ab Dschibuti auf der gesamten Rundreise
- Englischsprachige lokale Guides in den jeweiligen Ländern
- 1 Flasche Wasser pro Tag
- Gepäckträgergebühren
- Sicherungsschein der R+V Versicherung
- Reise- und Länderinformationen Dschibuti, Somaliland und Äthiopien.
Leistungen exklusive
- Visum Äthiopien (als e-visum ca. 50,- USD; Stand: 07/2026).
Link: https://ethiopianevisa.com/de/ethiopian-evisa-de/ - Visum Somaliland
- Visum Dschibuti
- Mittagessen und Getränke
- Gepäckträgergebühren
- Trinkgelder für Fahrer und Reiseleiter
- Persönliche Ausgabenn.
Hinweise
- Für Äthiopien besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes (AA). Stand: 07/2026.
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/aethiopiensicherheit-209504 - Personen, die nach Äthiopien einreisen wollen, müssen über ein gültiges Visum oder einen Aufenthaltstitel für Äthiopien verfügen. Das Visum kann vor Reiseantritt bei der äthiopischen Botschaft in Berlin oder als E-Visum beantragt werden; das E-Visum-Verfahren ist jedoch mitunter fehleranfällig. Inhaber von E-Visa sollten unbedingt den Ausdruck des Visums sowie den Zahlungsnachweis der Gebühr mit sich führen, da sonst am Flughafen die Gebühr u. U. noch einmal gezahlt werden muss. Das E-Visum berechtigt ausschließlich zur Einreise über den Internationalen Flughafen Addis Abeba Bole. Die genauen Einreisebestimmungen und aktuellen Visagebühren können bei der zuständigen äthiopischen Auslandsvertretung erfragt werden.
- Für Somalia und die Region Somaliland besteht eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes (AA). Stand: 07/2026.
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/somaliasicherheit-203132
Seit dem 1. September 2025 hat Somalia die Pflicht zur Beantragung eines elektronischen Visums eingeführt (sog. eTAS). Reisende nach „Somaliland“ müssen zusätzlich ein ent-sprechendes Einreisevisum für Somaliland beantragen; das Visum für Somalia reicht hierfür nicht aus. - Visum Republik Dschibuti: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Republik Dschibuti ein Visum, das vor Reiseantritt bei der dschibutischen Botschaft in Berlin beantragt werden kann. Zudem kann ein Visum bei Einreise beantragt werden. Darüber hinaus kann ein E-Visum beantragt werden. Bei Problemen können die zuständigen dschibutischen Behörden unter support@evisa.dj kontaktiert werden.
- Für diese Reise benötigen wir von Ihnen den Nachweis einer gültigen Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholkostendeckung.
- Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekostenrücktrittsversicherung. Gerne machen wir Ihnen hierzu ein Angebot.
- Für Äthiopien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Eine Impfung gegen Gelbfieber wird aber empfohlen.
- Bitte beachten Sie, dass Sie sich während dieser Reise auch auf Höhen zwischen 2.000 m bis 3.000 m über NN bewegen.
Für mobilitätseingeschränkte Personen ist die Reise nicht geeignet. Die Reise erfordert eine gute körperliche Fitness, Trittsicherheit und Resilienz gegenüber der Hitze am Erta Ale, sowie Toleranz und ein gutes Maß an Geduld. - Änderungen des Reiseverlaufs bleiben vorbehalten.
- Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.
Übrigens…
Wir organisieren für Sie gerne auch ein individuelles Vor- oder Nachprogramm.
Teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit!
Termine
16.01.2027 – 05.02.2027
OT-ETH-001-27
13.11.2027 – 03.12.2027
OT-ETH-002-27
Preise
pro Person im Doppelzimmer:
7.885,- €
Einzelzimmerzuschlag:
550,- €
Teilnehmeranzahl
Mindestteilnehmeranzahl
6 Personen
Maximalteilnehmerzahl
10 Personen







































