Syrien – 5000 Jahre Kulturgeschichte
Eine 13-tägige archäologische Sonderreise von Orientaltours vom 15.05. bis 27.05.2027 mit Dr. Christian Falb.
Als arabische Heere im 7. Jahrhundert Syrien eroberten, hatten Ägypter, Assyrer und Hethiter ebenso wie Perser, Griechen und Römer längst ihre Spuren in diesem faszinierenden Land hinterlassen. Damaskus, eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt, blickt auf rund 5.000 Jahre Geschichte zurück. Von 661 bis 750 war die Stadt Sitz der einflussreichen Umayyaden-Dynastie und Mittelpunkt eines Reiches, das sich von Spanien bis nach Zentralasien erstreckte.
Syrien gehört zu den kulturell und archäologisch bedeutendsten Ländern des Nahen Ostens. Von Aleppo bis Damaskus führt Sie Dr. Christian Falb, vorderasiatischer Archäologe, auf einer faszinierenden Zeitreise durch die Geschichte des Landes. Bedeutende archäologische Stätten und UNESCO-Welterbestätten werden besucht: die Zitadelle von Aleppo, die antike römische Residenzstadt Palmyra, die Umayyaden Moschee in Damaskus und die legendäre Kreuzritterburg Krak des Chevaliers um nur einige der vielen antiken Schätze zu nennen.
Die Sonderreise eröffnet einen umfassenden fachlichen Blick auf Syriens wechselvolle Geschichte – von den Stadtstaaten der Bronzezeit Ebla und Qatna über die hellenistisch-römische Epoche bis zur islamischen Welt der Umayyaden und den Spuren der Kreuzfahrer. Sie erleben ein Land im Wandel und Menschen, die ihre Kultur und ihr kulturelles Erbe bewahren wollen und ihre Städte neu aufbauen.
Entdecken Sie die antiken Stätten in Syrien auf dieser archäologisch begleiteten Orientaltours Sonderreise, unter der Leitung von Dr. Christian Falb, vorderasiatischer Archäologe, Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Dr. Christian Falb, vorderasiatischer Archäologe.
Fotos: Andrea Diefenbach, Dr. Chr. Falb, Archiv Orientaltours.
Hinweis: Für Syrien besteht aktuell eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes (Stand: 10/2026).
UNESCO-Welterbestätten und bedeutende Kulturstätten auf dieser Reise:
- Aleppo – eine der ältesten, bewohnten Städte der Welt
- Serjilla – die sog. „Toten Städte“
- St. Simeonskloster – frühbyzantinische Klosterruine
- Krak des Chevaliers – mittelalterliche Kreuzritterburg
- Ebla – Keilschrift Tontafel-Archiv , 3. Jhdt.
- Apamea am Orontes – Antike Säulenstraße und römische Metropole
- Ugarit – Fundort des ugaritischen Alphabets
- Qatna – Bronzezeitlicher Königspalast mit intakter Gruft.
- Amrit – Phönizisches Heiligtum mit antiken Stadion
- Tabqqa – Talsperre am Euphrat (Assadsee)
- Palmyra – antike Oasenstadt an der Seidenstraße, 7. Jhdt.
- Damaskus – historische Altstadt, Umayyaden Moschee .
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Tourverlauf
1. Tag: Anreise Deutschland – Aleppo
Flug von Deutschland mit Turkish Airlines über Istanbul nach Aleppo. Ankunft am späten Abend. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Übernachtung in Aleppo.
2. Tag: Aleppo
Nach dem Frühstück beginnt Ihre Besichtigung von Aleppo, einer der ältesten und bedeutendsten Städte des Vorderen Orients. Die Stadt war vor dem Bürgerkrieg vor allem für ihre mächtige Zitadelle, die historische Altstadt und ihren traditionsreichen Basar bekannt. Große Teile der historischen Stadt wurden während des Krieges schwer beschädigt. Zahlreiche Bereiche befinden sich jedoch mit Hilfe der UNESCO im Wiederaufbau.
Sie besichtigen heute die Zitadelle von Aleppo, die auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel über der Stadt thront und über Jahrtausende hinweg eine strategisch wichtige Stellung einnahm. Anschließend erkunden Sie die historische Altstadt mit ihren Moscheen, Karawansereien, Hammams, den traditionellen Handelshäusern und den berühmten Basar. Seine Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Sehr große Teile der weitläufigen Marktanlagen wurden während des Krieges beschädigt, andere Bereiche sind bereits wiederhergestellt oder werden noch schrittweise instandgesetzt.
Nach einer Mittagspause besuchen Sie das Nationalmuseum mit seinen archäologischen Zeugnissen aus mehreren Jahrtausenden syrischer Geschichte. Ausgestellt sind unter anderem Funde aus Ugarit, Mari, Tell Brak, Ebla, Ain Dara und Tell Halaf. Übernachtung in Aleppo.
F/A
3. Tag: Aleppo – Idlib – Qalb al Lawzah – St. Simeon – Aleppo (ca. 150 km)
Heute sind Sie unterwegs in den historischen Dörfern und Kirchen im Norden Syriens. In Qalb al Lawzah besichtigen Sie eine der eindrucksvollsten frühchristlichen Kirchen der Region. Der im 5. Jahrhundert entstandene Bau gilt als herausragendes Beispiel der spätantiken Architektur Syriens.
Anschließend geht es weiter zum Kloster und Heiligtum des heiligen Simeon Stylites. Das monumentale Kirchenensemble wurde rund um die Säule errichtet, auf der der Asket Simeon der Ältere über Jahrzehnte als Säulenheiliger gelebt haben soll. Die Anlage gehört zu den bedeutendsten frühchristlichen Monumenten Nordsyriens.
Auf der Fahrt sehen Sie eine Landschaft, die von zahlreichen verlassenen antiken Siedlungen, Kirchen und Klöstern geprägt ist und einen einzigartigen Einblick in die spät-antike Kulturlandschaft Syriens vermittelt. Am Nachmittag Rückkehr nach Aleppo. Abendessen und Übernachtung in Aleppo.
F/A
4. Tag: Aleppo– Serjilla – Al Bara – Aleppo (ca. 180 km, ca. 4,5 Std.)
Der heutige Ausflug führt Sie zu den sogenannten „Toten Städten“ im nordsyrischen Bergland. Die verlassenen historischen Siedlungen geben einen außergewöhnlichen Einblick in das Leben auf dem Land während der Spätantike. In Serjilla sehen Sie die gut erhaltenen Reste einer antiken Siedlung mit Wohnhäusern, Ölmühlen, Bädern und öffentlichen Gebäuden. Die teilweise mehrstöckigen Steinbauten vermitteln ein anschauliches Bild vom einstigen Wohlstand der Region in der Spätantike.
Anschließend besuchen Sie Al Bara, eine der größten Siedlungen dieser historischen Kulturlandschaft. Neben Wohngebäuden haben sich hier Kirchen, Grabanlagen und Teile von Ölpressen erhalten. Am Nachmittag Rückfahrt nach Aleppo.
Übernachtung in Aleppo.
F/A
5. Tag: Aleppo – Ebla – Apamea – Hama (ca. 240 km, ca. 5 Std.)
Nach dem Frühstück geht die Fahrt nach Ebla, einer der bedeutendsten bronzezeitlichen Städte Syriens, die ca. 55 km südwestlich von Aleppo liegt. Der Siedlungshügel der Ausgrabungsstätte trägt den Namen Tell Mardikh. Ebla erlangte insbesondere durch das 1964 entdeckte Archiv mit Tausenden von Keilschrifttafeln weltweite Bedeutung. Die Texte geben faszinierende Einblicke in Wirtschaft, Verwaltung, Religion und internationale Beziehungen des 3. Jahrtausends v. Chr. und dokumentieren die engen Beziehungen zwischen Syrien und Mesopotamien.
Weiterfahrt nach Apamea am Orontes. Die Stadt wurde von Seleukos I. Nikator neu gegründet und nach seiner Frau Apame benannt. Während der hellenistischen und römischen Epoche entwickelte sich Apamea zu einem bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Besonders beeindruckend ist die kilometerlange monumentale Säulenstraße. Von der einstigen Pracht der hellenistisch-römischen Metropole zeugen noch heute die Tempel, öffentlichen Gebäude, einige Wohnanlagen und das Theater.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Hama. Die Stadt blickt auf eine jahrtausendealte Siedlungsgeschichte zurück und ist bis heute für ihre charakteristischen hölzernen Wasserräder, die sog. Noria, bekannt. Die gewaltigen Räder dienten über Jahrhunderte hinweg der Bewässerung und Wasserversorgung und prägen noch immer das Stadtbild. Besichtigung des Al Azem Palastes. Fahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung in Hama.
F/A
6. Tag: Hama – Resafa – Raqqa (ca. 230 km, ca. 4,5 Std.)
Von Hama geht es weiter in östliche Richtung nach Resafa, dem antiken Sergiopolis. Die antike Stadt entwickelte sich an einem wichtigen Verkehrsweg zwischen Euphrat und dem syrischen Binnenland. Unter römischer Herrschaft entwickelte sich Resafa später zu einem bedeutenden christlichen Pilgerzentrum. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Stadtmauern, die Basiliken und die Überreste der spätantiken Stadtanlage.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Raqqa als Übernachtungsort (je nach Sicherheitslage). Alternative Programmänderung des Besichtigungsortes Resafa von Aleppo möglich.
Abendessen und Übernachtung in Raqqa.
F/A
7. Tag: Raqqa – Qatna – Homs (ca. 280 km, ca. 4 Std.)
Fahrt zum Tabqa-Staudamm mit schönen Panoramen am Euphrat mit Fotostopps und Teepause. Weiterfahrt nach Qatna, dem heutigen Mischrife. Die bronzezeitliche Stadt war im 2. Jahrtausend v. Chr. eine bedeutende Handelsmetropole und kontrollierte wichtige Handelswege zwischen dem östlichen Mittelmeerraum, Ägypten und Mesopotamien.
Seit Ende der 1990er-Jahre erforscht in Qatna ein internationales Archäologen-Team unter Beteiligung der Universität Tübingen die antike Stadtanlage. Im Mittelpunkt der Ausgrabungen steht der gewaltige Königspalast, der zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. errichtet wurde. Mit einer Grundfläche von rund 18.000 Quadratmetern gehört der Palast zu den größten bekannten Bauwerken seiner Zeit im Alten Orient. Besonders eindrucksvoll sind die monumentale zentrale Halle und der langgestreckte Thronsaal.
Bei der Zerstörung der Stadt durch die Hethiter wurden zahlreiche Räume durch einen Brand verschüttet. Dadurch blieben organische Materialien und andere Fundstücke außergewöhnlich gut erhalten. Besonders spektakulär war die Entdeckung einer weitgehend unversehrten königlichen Grabanlage mit wertvollen Beigaben und eines Tontafelarchives von unschätzbarem Wert.
Am Nachmittag geht es weiter nach Homs. Abendessen und Übernachtung in Homs.
F/A
8. Tag: Homs – Ugarit – Amrit – Tartus (ca. 350 km, ca. 7 Std.)
Sie reisen heute weiter an die syrische Mittelmeerküste. Ihr erstes Ziel ist dabei das antike Ugarit, das heutige Ras Schamra. Die Stadt war während der Bronzezeit ein bedeutendes Handels- und Kultur-zentrum und unterhielt Beziehungen zu Ägypten, Zypern, Anatolien und Mesopotamien. Weltberühmt wurde Ugarit durch die hier gefundenen Tontafeln und das sog. ugaritische Alphabet. Mit seinen 30 Zeichen gilt es als eines der ältesten bekannten Alphabete und ist von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Schriftsprache. Bei ihrem Rundgang durch Amrit sind das Heiligtum mit seinem monumentalen Tempelbezirk, die Nekropolen und das antike Stadion besonders sehenswert. Weiterfahrt nach Tartus.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Tartus, eine der wichtigsten Hafenstädte Syriens. Bereits in der Antike von Bedeutung als phönizische Siedlung und Handelshafen wurde Tartus später zu einem wichtigen Stützpunkt der Kreuzfahrer und des Templerordens. Die Templer errichteten ab 1157 eine gewaltige Festungsanlage, die nie erobert werden konnte. 1291 mussten die Templer die Festung als ihren letzten Stützpunkt in Syrien jedoch räumen und so endete das Kapitel der Kreuzzüge in der einstigen Grafschaft Tripolis. Heute ist Tartus der Zweitgrößte Handelshafen in Syrien mit rund 100.000 Einwohnern. Bekannt vor allem durch die Medien, da sich hier die einzige russische Marinebasis im Mittelmeer befindet. Übernachtung in Tartus.
F/A
9. Tag: Tartus – Arwad – Krak des Chevaliers – Wadi al-Nasara (ca. 3 Std.)
Nach dem Frühstück ist ein Boots Ausflug auf die Insel Arwad vor der Küste von Tartus geplant. Die kleine Insel blickt auf eine lange Geschichte zurück und war bereits in der Antike ein bedeutender phönizischer Handelsplatz. Bei einem Rundgang sehen Sie unter anderem die mittelalterliche Festung und erhalten einen Eindruck vom Leben auf der traditionsreichen Insel.
Hinweis: Der Besuch der Insel ist wetterabhängig.
Der nächste Stopp ist ein Highlight: Die legendäre Kreuzritterburg Krak des Chevaliers, eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen aus der Zeit der Kreuzzüge im Nahen Osten und UNESCO-Welterbestätte. Die monumentale Grenzbefestigungsanlage erhebt sich weithin sichtbar über dem Wadi al-Nasara.
Die Burg wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach erweitert und ausgebaut. Ab 1142 stand sie im Besitz des Johanniterordens, der sie zu einer der stärksten Grenz-Festungen der Kreuzfahrerstaaten ausbaute. 1271 wurde Krak des Chevaliers von den Mamluken unter Sultan Baibars erobert. Beeindruckend sind die gewaltigen Mauern, Türme, Säle, Kapellen und Versorgungseinrichtungen der Festung und die exponierte Lage der Burg.
Die heutige Etappe führt dann weiter zum Wadi al-Nasara, das sog. „Tal der Christen“. Die Region gilt als historisches Kernland des griechisch-orthodoxen Christentums in Syrien seit byzantinischer Zeit. Daher rührt auch die Bezeichnung. Abendessen und Übernachtung im Wadi al-Nasara.
F/A
10. Tag: Wadi al-Nassa – Palmyra – Damaskus (ca. 400 km)
Der Tag startet mit einem zeitigen Frühstück im Hotel. Heute führt die Reise in Richtung Palmyra, der berühmten antiken Karawanen- und Handelsstadt inmitten der syrischen Wüste. Palmyra verdankte seinen Reichtum vor allem der Lage an den Handelswegen zwischen dem Mittelmeerraum, Mesopotamien und weiter östlich gelegenen Regionen. In römischer Zeit entwickelte sich die Stadt zu einer der wohlhabendsten Metropolen des Vorderen Orients. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurde Palmyra unter der Königin Zenobia zum Zentrum eines regional bedeutsamen Reiches.
Sie besichtigen die monumentalen Überreste der antiken Stadt mit der großen Säulenstraße, dem Theater, den Tempelanlagen, den Stadttoren und den einzigartigen Nekropolen. Palmyra gehört daher bereits seit 1980 zum UNESCO-Welterbe in Syrien. Die Stadt wurde während des syrischen Bürgerkriegs schwer beschädigt. 2015 und 2016 geriet Palmyra wiederholt unter die Kontrolle des sogenannten „Islamischen Staates“, wobei einige bedeutende Bauwerke zerstört oder beschädigt wurden. Dennoch blieben Teile der weitläufigen Anlage erhalten, wie das beeindruckende römische Theater. Die UNESCO und Archäologen aus aller Welt sind an der Instandsetzung der Kriegsschäden beteiligt.
Nach der Besichtigung fahren Sie weiter in Richtung Damaskus und erreichen am späten Nachmittag die syrische Hauptstadt. Abendessen und Übernachtung in Damaskus.
F/A
11. Tag: Damaskus
Am Morgen beginnt Ihre ausführliche Besichtigung (per Bus und zu Fuß) von Damaskus. Die Stadt gilt neben Erbil als eine der ältesten, kontinuierlich besiedelten Städte der Welt und ist UNESCO-Welterbestätte. Die Stadt verbindet auf einzigartige Weise Zeugnisse antiker, christlicher und islamischer Geschichte mit dem lebendigen Alltag der Gegenwart.
Zunächst besuchen Sie das Denkmal des Unbekannten Soldaten am Fuß des Qassioun. Anschließend steht das Nationalmuseum auf dem Programm. Seine Sammlungen umfassen bedeutende Funde aus mehreren Jahrtausenden syrischer Kulturgeschichte.
Freuen Sie sich dann auf die Besichtigung der berühmten Umayyaden-Moschee, eines der bedeutendsten Bauwerke der frühen islamischen Architektur. Die Moschee entstand im frühen 8. Jahrhundert an einem Ort, der bereits in der Antike eine religiöse Bedeutung besaß. In ihrer unmittelbaren Umgebung finden sich die Zeugnisse eines römischen Jupiterheiligtums. Das sogenannte Jesus-Minarett und der Schrein, der nach Überlieferung das Haupt Johannes des Täufers beherbergt, verweisen auf die enge Verbindung unterschiedlicher religiöser Traditionen in Damaskus.
Im Anschluss startet dann der Rundgang durch die historische Altstadt und weiter bis zum Mausoleum Saladins. Sie besuchen Sie die al-Ruqayya-Moschee und eines der traditionellen Kaffeehäuser der Altstadt. Nachmittags bummeln Sie über die berühmte „Gerade Straße“, die bereits in der Apostelgeschichte erwähnt wird. Auf den Spuren des Apostels Paulus geht es anschließend zur Ananiaskirche. Der Überlieferung zufolge soll Ananias den erblindeten Saulus hier geheilt haben, bevor dieser zum Christentum bekehrt und als Paulus bekannt wurde. Zum Abschluss besuchen Sie das historische jüdische Viertel der Altstadt. Abendessen und Übernachtung in Damaskus.
F/A
12. Tag: Damaskus – Zeit zur freien Verfügung
Um 09.00 Uhr besuchen Sie den prächtigen Azem-Palast, ein herausragendes Beispiel osmanischer Architektur aus dem 18. Jahrhundert. Der einstige Amtssitz des Gouverneurs von Damaskus beeindruckt mit kunstvollen Innenhöfen, reich verzierten Sälen und traditionellen Damast- und Holzarbeiten. Heute beherbergt der Azem Palast ein Museum und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Lebenswelt der einstigen osmanischen Oberschicht.
Ab 11.00 Uhr: Nutzen Sie den restlichen Tag in Damaskus für eigene Erkundungen. Etwa in der Altstadt von Damaskus, einem Besuch im historischen Hamidyya-Basar oder für individuelle Einkäufe und Begegnungen.
Optional: Tagesausflug nach Bosra von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr.
Am Abend erwartet Sie dann ein gemeinsames Abschiedsessen von Orientaltours zum entspannten Ausklang der Reise. Übernachtung in Damaskus.
F/A
13. Tag: Rückflug Damaskus – Frankfurt
Frühstück im Hotel. Anschließend Transfer zum Flughafen von Damaskus für Ihren Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Frankfurt um 11:15 Uhr, Ankunft in Frankfurt um 17:35 Uhr.
F
Legende:
F = Frühstück / A = Abendessen
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Leistungen
Leistungen inklusive
- Internationale Flüge mit Turkish Airlines in der Economy Klasse Frankfurt – Aleppo und Damaskus – Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren (Stand: Sept 2026).
- 13 – tägige geführte Studienreise mit 12 Übernachtungen in ausgewählten Mittelklassehotels
- 12x Frühstück und 12x Abendessen lt. Programm
- Alle Transfers und Transporte im klimatisierten Reisebus
- Alle Ausflüge und Besichtigungen lt. Reiseverlauf inkl. Eintrittsgelder
- Bootsausflug zur Insel Arwad (wetterabhängig)
- Gepäckbeförderung im Hotel und am Flughafen
- Trinkgelder Abendessen in Restaurants
- Wissenschaftliche Reiseleitung ab Frankfurt/Main: Dr. Christian Falb, vorderasiatischer Archäologe und Syrien Experte
- lokaler deutschsprachiger bzw. englischer Reiseführer
- Visa-Einladung Syrien
- Mineralwasser (Fl.) im Bus
- Örtliche Steuern
- Reise und Länderinformationen Syrien
- Sicherungsschein der R+V Versicherung.
Leistungen exklusive
- Visagebühr und Einholung Syrien: 75,- USD (Stand: September 2026)
- Ausreisegebühr Syrien: 5,- USD (beide in Bar vor Ort zu entrichten!).
- Optionaler Ausflug nach Bosra an Tag 12: Kosten auf Anfrage
- Weitere Mahlzeiten und Getränke
- Persönliche Ausgaben
- Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer
- Trinkgelder im Hotel..
Hinweise
Aufgrund der begrenzten Plätze empfehlen eine sehr zeitige Reisebuchung. Die Visabeschaffung für diese Reise dauert ca. 10 Tage.
Für Syrien besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes (AA). Stand: 10/2026.
Link: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/syriensicherheit-204278#content_1
Durch sorgfältige Prüfung der Sicherheitslage seitens unserer langjährig bekannten Partneragentur und durch eigene Inforeisen können wir seit September 2026 wieder unsere Syrienreisen anbieten.
Bei Buchung der Reise stellen Sie den Veranstalter von der Haftung frei!
WICHTIG: Mit einem israelischen Sichtvermerk im Reisepass können Sie NICHT nach Syrien einreisen.
Änderungen des Reiseverlaufs bleiben vorbehalten. Hier hat das letzte Wort der Partner vor Ort.
Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.
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Termine
15.05.2027 – 27.05.2027
OT-SYR-001-27
Preise
pro Person im Doppelzimmer:
3.830,- €
Einzelzimmerzuschlag:
560,- €
Teilnehmeranzahl
Mindestteilnehmeranzahl
10 Personen
Maximalteilnehmerzahl
16 Personen
































