Auf Zenobias Spuren in Syrien


14-tägige Orientaltours Spezial Studienreise mit dem Archäologen Dr. David Meier, vom 27. April – 10. Mai 2023.

Als arabische Heere im 7. Jahrhundert Syrien eroberten, hatten dort Ägypter, Assyrer und Hethiter ebenso wie Perser, Griechen und Römer bereits ihre Spuren hinterlassen. Damaskus gilt mit einer durchgehenden Besiedlung seit 5.000 Jahren als die älteste Hauptstadt der Welt. Von 661 bis 750 war die Stadt Sitz der Omajjaden-Dynastie und damit das Zentrum eines Reiches, das sich von Spanien bis Zentralasien erstreckte.

Nach 2011 hat Syrien wieder die Tore für Touristen geöffnet. Die Anreise erfolgt über den Flughafen in Beirut und dann Grenzübertritt nach Syrien. Sie erleben ein Land nach 10 Jahren Bürgerkrieg, mit schweren Verlusten und Menschen die aktiv den Neuanfang gestalten.  

Dr. David Maier, vorderasiatischer Archäologe, führt Sie auf dieser Zeitreise durch rund 5.000 Jahre Kulturgeschichte in Verbindung mit dem modernen Alltag des heutigen Syrien und seinen Menschen. Die Reise endet in Beirut, mit einem Ausflug nach Byblos und bringt einen Kontrast in Form eines lebenslustigen Volkes, das allen Wirtschaftskrisen trotzt.

Diese einmalige Orientaltours Sonderreise führt Sie ein in die wechselvolle Antike und in die aktuelle Geschichte Syriens.


Auf dieser Reise sehen Sie folgende UNESCO Weltkulturerbestätten:

– Altstadt von Damaskus

– Krak des Chevaliers

– Römische Residenzstadt Palmyra

– Altstadt und Zitadelle von Aleppo

– Erstes Alphabet in Ugarit

– römische Tempelanlage Baalbeck & Residenzstadt Anjar

– römische Altstadt in Bosra.



Hinweis: Das Auswärtige Amt hat den Libanon mit Wirkung vom 03.03.2022 aus der Liste der COVID-19 Hochrisikogebiete gelöscht, es besteht daher nur noch eine Teilreisewarnung.
Syrien gilt ebenfalls nicht mehr als Hochrisikogebiet. Für Syrien besteht aber noch eine Reisewarnung (Stand: 28.09.2022).



Tourverlauf


1. Tag: Anreise Frankfurt – Beirut

Flug von Deutschland nach Beirut mit Middle East Airlines. Nach Ankunft und Erledigung der Einreiseformalitäten, Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel in Beirut.

A

2. Tag: Beirut – Baalbek – Ksara – Damaskus (ca. 130 km)

Nach dem Frühstück Fahrt durch die fruchtbare Bekaa-Ebene mit ihren Feldern und Weinbergen zu Libanons größtem römischen Erbe, der UNESCO Weltkulturerbestätte Baalbek, einem der Wunder der Antike. Sie besichtigen hier die gewaltigen Tempelanlagen, darunter die imposante Ruine des Jupiterheiligtums. Mit seinen gewaltigen Säulen eine der größten erhaltenen sakralen Anlagen des Römischen Reiches. Die sechs noch stehenden Säulen des Jupitertempels sind das Wahrzeichen Baalbeks und, neben der Zeder, des gesamten Libanon.

Weiterfahrt von Baalbek in Richtung Norden nach Ksara. Das bereits 1857 von Jesuiten gegründete Weingut Château Ksara ist heute das älteste und renommierteste im Libanon und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Vor Ort erwartet Sie eine Führung und eine Wein-Verkostung, bei der Ihnen die Mitarbeiter des Hauses für Fragen gerne Rede und Antwort stehen.

Anschließend geht es zur Grenze nach Syrien. Ihr syrischer Guide ist Ihnen hier bei den Visa-Formalitäten und dem Grenzübertritt behilflich, bevor die letzte Etappe des Tages in Angriff genommen wird, die Sie nach Damaskus führt. In Damaskus checken Sie im traditionell gestalteten Altstadthotel Beit Zafran ein, dessen prächtiger Innenhof und die Dachterrasse zum Verweilen einladen. Übernachtung im Hotel.

F/A

3. Tag: Damaskus

Am Morgen brechen Sie zur Stadterkundung in Damaskus auf, das UNESCO Weltkulturerbestätte ist und Geschichte und Moderne als kultureller Schmelztiegel auf schillernde Art und Weise verbindet. Sie besuchen heute zunächst das Nationalmuseum mit Exponaten aus 5.000 Jahren syrischer Kulturgeschichte.

Anschließend besichtigen Sie die Große Moschee, auch Omaijaden Moschee genannt, die zu den großartigsten Beispielen früher islamischer Architektur zählt. Vor ihrem Westeingang stehen Säulen- und Giebelreste vom Westtor des antiken Jupitertempels (307 n. Chr.). Das sogenannte Jesus Minarett und der Marmorschrein mit dem (angeblichen) Kopf Johannes des Täufers, zeigen, wie eng Christentum und der Islam in Damaskus miteinander verknüpft sind.
Sie erkunden danach den Azem Palast, die Residenz der türkischen Paschas aus dem 18. Jh. Anschließend geht es weiter in die Altstadt. Sie schlendern über den Haupt-Bazar „Suq al-Hamediyeh“ zum Saladin-Mausoleum, dem legendären Eroberer Jerusalems.

Über die bekannte Straight Street (Gerade Straße), einer überdachten Straße mit Basaren, wandeln Sie auf den Spuren des Apostels Paulus zur Ananiaskirche. Der Überlieferung nach hat hier Ananias den erblindeten Saulus geheilt, der sich dann später zum Christentum bekehrte und den Namen Paulus annahm. Schließlich besuchen Sie das jahrhundertealte Stadtviertel Bab Touma im östlichen Teil der Altstadt. Der Stadtteil wird heute so gut wie ausschließlich von Christen bewohnt und zählt mehrere Tausend Einwohner. Übernachtung in Damaskus.

F/A

4. Tag: Damaskus – Izra – Bosra – Damaskus (ca. 390 km)

Zeitige Abfahrt nach Bosra im Süden, in Richtung der jordanischen Grenze. Erster Stopp in Izra, dass etwa 80 Kilometer südlich von Damaskus auf rund 600 m. über NN liegt und an die südsyrische Vulkanlandschaft des Hauran grenzt. Hier werden zwischen Lesesteinmauern Olivenbäume angepflanzt und am Westrand der Stadt liegt eine Station der legendären Hedschasbahn.
Die Altstadt wird überwiegend von Christen bewohnt und es sind zwei Kirchen aus dem 6. Jahrhundert erhalten, die noch immer für Gottesdienste genutzt werden. Daneben gibt es drei weitere neue Kirchen sowie die berühmte griechisch-orthodoxe Basilika des Heiligen Georg. Sie ist die am besten erhaltene Kirche in Südsyrien und datiert aus dem Jahr 515 und steht an der Stelle eines älteren römischen Tempels. Nach einem Rundgang geht es von Izra weiter nach Bosra.

Die Altstadt von Bosra wurde 1980 UNESCO Weltkulturerbe. Die Spuren der Stadt gehen zurück in die Zeit um 4.000 vor Chr. als der Kleinstaat Buruna eine räumliche Ausdehnung bis Damaskus hatte. Unter den Römern war die Stadt einst Bischofssitz. Sie sehen u.a die Altstadt und das große römische Theater, in dem einst bis zu 15.000 Zuschauer Platz fanden. Am Nachmittag geht es dann zurück in die syrische Hauptstadt. Übernachtung im Hotel in Damaskus.

F/A

5. Tag: Damaskus – Qatna – Salimiey – Hama

Am Morgen geht es über Homs zunächst nach Qatna. Homs liegt im Westen Syriens, im fruchtbaren Tal des Nahr al-Asi (in der Antike Orontes) und war mit ungefähr einer Million Einwohnern vor dem Krieg die drittgrößte Stadt des Landes. Durch die fast völlig zerstörte Stadt führt der heutige Ausflug weiter nach Qatna. Einst die Hauptstadt eines Stadtkönigreiches und ca. 18 km nordöstlich von Homs und ca. 180 km nordöstlich von Damaskus gelegen. Qatna war im 2. Jahrtausend vor Christus eine bedeutende Handelsmetropole und kontrollierte die wichtigsten Handelswege der Umgebung, vor allem zwischen Ägypten und Mesopotamien. Vermutlich auch die zum Hethiterreich, weshalb die Stadt 1340 v. Chr. von den Hethitern zerstört wurde.

Ein Archäologen Team der Universität Tübingen führte unter Leitung von Peter Pfälzner von 1999 bis 2011 Grabungen in Mischrife durch. Das Team konzentrierte seine Arbeiten auf den Palast im Zentrum der Stadt der zu Beginn des 2. Jahrtausends vor Chr. errichtet wurde. Mit rund 18.000 Quadratmeter Grundfläche gehört er zu den größten seiner Zeit im Alten Orient. Eine zentrale Halle mit nahezu 1296 m², deren Dach auf vier Säulen ruhte, beeindruckt ebenso wie der Thronsaal mit einer Länge von 40 Metern, was ihn zum ausgedehntesten Raum seiner Art in der vorderasiatischen Bronzezeit macht. Die Räumlichkeiten wurden bei der Eroberung durch die Hethiter gebrandschatzt, was jedoch zu ihrer außergewöhnlich guten Erhaltung beitrug. 2002 entdeckten die Wissenschaftler hier die unversehrte Grabanlage der Könige. Auch das Tontafelarchiv von Qatna, von unschätzbarem Wert, wurde gefunden. 2009 wurde eine rund 3500 Jahre alte Grabkammer entdeckt, die nicht von Grabräubern geplündert worden war.
Nach der Besichtigung geht es über Salamiey mit seiner Festungsanlage weiter nach Hama, das zu den ältesten durchgehend besiedelten Städten Syriens zählt. Übernachtung im Hotel in Hama.

F/A

6. Tag: Hama – Apamea – Aleppo

Nach dem Frühstück erleben Sie bei einer Führung die Stadt Hama. Die Besiedlung von Hama geht bis auf das 5. Jahrtausend v. Chr. zurück. Nach dem Zusammenbruch des Hethitischen Großreichs, etwa vom Beginn des letzten vorchristlichen Jahrtausends bis ca. 720 vor Christus, war Hama Hauptstadt und Herrschersitz des syro-hethitischen Königreiches Hamath, das bis ins Gebiet von Aleppo reichte. Zu römischer Zeit umbenannt in Epiphania ist Hama bis heute für seine hölzernen Wasserräder bekannt, die auf die Wasserwirtschaft in römischer Zeit zurückgehen.

Von Hama geht die Reise weiter nach Apamea, das am Ufer des Orontes liegt und über antike Stätten aus hellenistischer und römischer Zeit verfügt. Apamea war die Hauptstadt der Landschaft Apamene, später der römischen Provinz Syria secunda. Ursprünglich hieß die Stadt Pharnakes, nach der Eroberung durch Alexander den Großen kurzzeitig Pella. Neugegründet wurde die Stadt vom ersten Seleukidenkönig Seleukos I. Nikator (312–281 v. Chr.) und nach seiner Frau Apame, einer Tochter des Spitamenes, benannt.
Die Stadt liegt auf einem Plateau oberhalb des Orontestales und umfasst eine Fläche von mehr als 200 ha, die von einer Stadtmauer eingeschlossen wird. Die gut erhaltene Säulenstraße aus dem 2. Jh. n. Chr. ist eine der wichtigsten und am besten erhaltenen Ruinen Syriens. Von Apamea geht die Fahrt weiter nach Aleppo. Übernachtung im Hotel in Aleppo

F/A

7. Tag: Aleppo

Nach dem Frühstück Besichtigung der Stadt, die zu den am stärksten zerstörten Orten in Syrien zählt. Vor dem Krieg war Aleppo für die mächtige Zitadelle und die Altstadt bekannt und die Stadt befindet sich heute im Wiederaufbau. Die Altstadt, wird zu den ältesten Altstädten im ganzen Orient gezählt und gehört seit 1986 zu den UNESCO Welterbestätten in Syrien.
Außerdem besichtigen Sie das Nationalmuseum mit Funden u.a. aus Ugarit, Mari, Tell Brak, Ebla, Ain Dara und Tell Halaf. Zuletzt steht ein Besuch des Basars von Aleppo auf dem Programm, dessen Geschichte bis in das 13. Jhd. Zurückreicht. Ein Teil des Basars wurde im Krieg beschädigt, befindet sich aber im Wiederaufbau oder ist provisorisch instandgesetzt. Übernachtung im Hotel in Aleppo.

F/A

8. Tag: Aleppo – Ebla – Masyaf – Lattakia

Morgens fahren Sie von Aleppo aus nach Ebla, einer antiken Stadt im Norden Syriens, etwa 55 km südwestlich von Aleppo. Sie hatte während zweier Perioden, gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. und zwischen 1800 und 1650 v. Chr., den Status eines Stadtstaates. Der 1964 entdeckte Siedlungshügel der Ausgrabungsstätte, der vor allem für sein Archiv von über 20.000 Keilschrift-Tontafeln aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt ist, heißt Tell Mardikh. Die Tafeln sind auf Sumerisch und Eblaitisch – einer vorher unbekannten semitischen Sprache – verfasst worden. Diese Tafeln deuten auf die enge Beziehung der Stadt zum südlichen Mesopotamien hin, wo die Keilschrift entwickelt wurde. Die Tafeln enthielten auch Vokabellisten, die ihre Übersetzung ermöglichten. Tell Mardikh ist darüber hinaus bekannt für den Palast von Ebla, der auf die Zeit zw. 2500 und 2000 v. Chr. datiert wurde.

Von Ebla geht es weiter nach Masyaf. Die Ortsmitte wird von einer arabischen Burg aus der Kreuzritterzeit überragt, die im 12. Jahrhundert Hauptsitz des „Alten vom Berg“, der Anführer der ismailitischen Glaubensgemeinschaft der Nizariten war, die in Europa meist als Assassinen bekannt sind.
Weiterfahrt nach Deir Mama, in Syrien bekannt als Zentrum der Seidenverarbeitung und für den dort produzierten traditionellen Arak, einem ungesüßten Anisschnaps. Nach dem Besuch einer Manufaktur für die Seidenproduktion geht es nach Lattakia, das als syrische Hauptstadt der Alawiten gilt und die bedeutendste Hafenstadt des Landes ist. Übernachtung im Hotel in Lattakia.

F/A

9. Tag: Lattakia – Saladin – Ugarit – Tartus

Nach dem Frühstück Fahrt nach Saladin. Besichtigung der legendären Saladinsburg, benannt nach dem Feldherren und Eroberer Jerusalems, die etwa 30 Kilometer östlich von Lattakia liegt. Danach Weiterfahrt nach Ulgarit.
Vor Ort besichtigen Sie die Ruinen von Ugarit. Die Stadt war einstmals die größte Handelsstadt am Mittelmeer und der erste internationale Hafen in der Blütezeit der Stadt 2000 – 1800 vor Christi. Hier entstand das erste Alphabet der Menschheit, das sogenannte ugaritische Alphabet mit 30 Symbolen. Das bislang größte, ausgegrabene Gebäude der Stadt war der Palast des Königs, der im Westen eine Fläche von mehr als 25 Hektar umfasst mit ca. 10.000 Quadratmetern und rund 100 Räumen. Anschließend reisen Sie weiter in das ca. 100 km entfernte Tartus. Übernachtung im Hotel in Tartus.

F/A

10. Tag: Tartus – Amrit – Safita – Meshtaya

Sie starten heute von Tartus aus mit der Besichtigung der Überreste der antiken Stadt Amrit. Der Tempel, der wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. entstand, ist mit seiner Größe von 2.200 m² das Hauptheiligtums der antiken Stadt. Bemerkenswert ist auch das Stadion, das etwa 200 Meter nordöstlich vom Haupttempel entfernt liegt. Es ist von den beiden anderen archäologischen Fundstätten durch den Nahr al-Amrit getrennt und wurde von den Einheimischen al-Meqla’ (‚der Steinbruch‘) genannt. Die Grabtürme sind ebenfalls sehenswert. Der höchste misst noch immer fast 7,50 m.

Von Amrit geht es nach Safita, Südöstlich gelegen von Tartus. Hier liegt die Kreuzfahrerburg Castel Blanc, die von Tempelrittern auf den Grundmauern einer älteren Festungsanlage errichtet wurde und Teil eines Festungssystems zur Grenzsicherung war.

Weiterfahrt nach Wadi al-Nasara, dem sog. Tal der Christen und Besichtigung der legendären Festung Krak des Chevaliers (UNESCO Welterbestätte). Der Name Krak entstammt wahrscheinlich dem Syrisch-Aramäischen und bedeutet „Festung“ Der Krak des Chevaliers ist eine der besterhaltenen Kreuzritterburgen der Welt. Im Jahre 1031 bauten hier Kurden im Auftrag des Emirs von Homs die erste Burg, ab 1099 dann im Besitz des Johanniter Ordens, bis sie 1267 durch die Mameluken unter Sultan Baybars eingenommen wurde. Die Burg dominiert mit ihren gewaltigen Ausmaßen von einem Hügel herab die gesamte Umgebung des Wadi-al Nasara und bietet eine wunderbare Aussicht. Danach Fahrt ins benachbarte Meshtaya und Übernachtung im Hotel.

F/A

11. Tag: Krak des Chevaliers – Palmyra – Damaskus (ca. 550 km)

Frühes Frühstück im Hotel. Sie fahren durch die flache syrische Wüste zur wichtigen antike Karawanen-und Handelsstadt Palmyra, die Stadt der Königin Zenobia. Besichtigung der Überreste der Residenzstadt mit den antiken Toren, Säulenstraßen, dem Theater, den Tempeln sowie den einzigartigen Nekropolen.
Im Mai 2015 nahmen Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) Palmyra ein und sprengten in der Folgezeit bedeutende historische Bauwerke, zudem wurde die Stätte geplündert und vermint. Im März 2016 erlangten die syrischen Streitkräfte mit russischer Unterstützung zeitweilig die Kontrolle über Palmyra zurück, jedoch marschierten im Dezember 2016 nach heftigen Gefechten erneut Kämpfer des IS in Palmyra ein. Am 2. März 2017 meldete die russische Regierung, der IS habe die Stadt wieder räumen müssen. Sie gilt seitdem als sicher und kann nach der Räumung durch Spezialisten auch wieder von Touristen unbedenklich besichtigt werden.
Anschließend Fahrt nach Damaskus und Ankunft am Abend. Übernachtung im Hotel in Damaskus.

F/A

12. Tag: Damaskus – Maalula – Sednaya – Damaskus

Unser erstes heutiges Ziel ist Maalula, ein malerisches Felsendorf. Besichtigung der Klöster Mar Tekla (griechisch-orthodoxes Frauenkloster) und Mar Sarkis. In Maalula wird heute noch aramäisch, die Sprache von Jesus gesprochen.

Weiterfahrt ins nahe gelegene Sednaya, einem bedeutenden Marien-Wallfahrtsort, wo eine Ikone der Hl. Jungfrau gleichermaßen von Christen und Moslems verehrt wird. Anschließend Rückfahrt nach Damaskus und Übernachtung im Hotel.

F/A

13. Tag: Damaskus – Beirut – Byblos – Beirut

Fahrt zur Grenze und Einreise in den Libanon. Fahrt vorbei an Beirut nach Byblos, ca. 37 Km nördlich gelegen. Byblos gehört zu den ältesten permanent besiedelten Orten der Erde. Ihr Hafen war in phönizischer und römischer Zeit sowie während der Kreuzzüge im Mittelalter von besonderer strategischer Bedeutung. Sie besichtigen die Burg, die alten Hafenanlagen und den Basar.
Im Anschluss Rückfahrt nach Beirut für Ihre letzte Übernachtung in Beirut vor der Heimreise.

F/A

14. Tag: Rückflug Beirut – Deutschland

Frühstück und Vormittag zur freien Verfügung. Mittags erfolgt Ihr Transfer zum Beirut International Airport. Rückflug nach Deutschland.

F


Legende:

F = Frühstück
/ M = Mittagessen / A = Abendessen


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Leistungen inklusive

  • Internationale Flüge mit Middle East Airlines Linienfluggesellschaft in der Economy Klasse Frankfurt – Beirut – Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren (Stand: Sept. 2022)
  • 14 – tägige geführte Studienreise mit 13 Übernachtungen in ausgewählten Mittelklassehotels
  • Frühstück und Abendessen lt. Programm
  • Weinprobe im Weingut Chateau Ksara
  • Alle Transfers und Transporte im klimatisierten Reisebus
  • Alle Ausflüge und Besichtigungen lt. Reiseverlauf inkl. Eintrittsgelder
  • Wissenschaftliche Reiseleitung ab Deutschland durch Dr. David Meier, vorderasiatischer Archäologe  
  • lokaler Guide in Syrien und im Libanon
  • Mehrwertsteuer
  • Reise und Länderinformationen Libanon und Syrien
  • Sicherungsschein der R&V Versicherung.


Leistungen exklusive

  • Visagebühr und Einholung Syrien: 75,- USD (Stand: März 2022)
  • Ausreisegebühr Syrien: 5,- USD (beide in Bar vor Ort zu entrichten!).
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung und Auslandskrankenversicherung mit Rückholkostendeckung
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer
  • Trinkgelder im Hotel und Gepäckträgergebühren.

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Hinweise

Wir empfehlen eine Reisebuchung bis spätestens 2 Monate vor Reisebeginn, da die Visabeschaffung einen erheblichen Zeitaufwand erfordert.

Wenn Sie nach Syrien reisen, benötigen Sie einen Reisepass, der ab Ende der Reise noch mindestens 3 Monate lang gültig sein muss. Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Arabische Republik Syrien ein Visum.
Dieses ist bei Grenzübertritt aus dem Libanon zu beantragen. Die Visa-Gebühr beträgt aktuell rund 75,- USD (Stand: 04/2022) die in Bar (!) vor Ort zu entrichten sind.
Zusätzlich ist noch eine Ausreisegebühr in Höhe von 5,- USD einzuplanen. Wir empfehlen daher, den Betrag bereits in Deutschland vor Abreise einzutauschen und mitzuführen.

Bitte beachten Sie:
Einreise/Ausreisevisum oder -Stempel von Israel oder den Besetzten Palästinensischen Gebieten, gültig oder ungültig, benutzt oder unbenutzt, führt zur Verweigerung der Einreise nach Syrien und den Libanon. Dies ist selbst dann der Fall, wenn der/die Reisende ein gültiges Einreisevisum für Syrien oder den Libanon hat oder im Gruppenvisum inbegriffen ist.

Das Auswärtige Amt (AA) rät von Reisen nach Syrien ab und hat eine Reisewarnung herausgegeben (Stand: 09/2022). Bitte informieren Sie sich daher auf der Hompage des AA zur aktuellen Situation.

Für den Libanon besteht aktuell (Stand: 09/2022) nur noch eine Teilreisewarnung (a. G. der COVID-19 Situation).
Bitte informieren Sie sich daher auf der Hompage des AA zur aktuellen Situation.

Link: AA Libanon

Link: AA Syrien Info

Durch sorgfältige Prüfung der Sicherheitslage seitens unserer langjährig bekannten Partneragentur und durch persönliche Reports konnten wir endlich mit berechenbarem Restrisiko in die Planung dieser Reise gehen.

Syrien und der Libanon verfügt in einigen Teilen des Landes über wenig touristische Infrastruktur. Sie erleben ein authentisches Land mit offenen Menschen. Bitte stellen sich mit Geduld, Toleranz  und Flexibilität auf diese besondere Reise ein.

Wir empfehlen Ihnen eine Auslandreisekostenversicherung inkl. Covid Schutz. Gerne machen wir Ihnen hierzu ein Angebot unseres Versicherungspartners.

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.

Übrigens:

Haben Sie Interesse an einem Vor- oder Nachprogramm zu dieser Reise?
Teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit. Wir beraten Sie gerne!


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Reisetermin

27.04.2023 - 10.05.2023
OT-LYBSYR-007-23

Preise

pro Person im Doppelzimmer:
3.880,- €
Einzelzimmerzuschlag:
485,- €

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl:
10 Personen
Maximalteilnehmerzahl:
18 Personen

Kontakt

Kontakt zu Orientaltours: Schreiben Sie uns jetzt über unser Online-Formular und wir werden Sie gerne individuell und persönlich beraten – oder hinterlassen Sie uns Ihre Telefonnummer und wir rufen Sie gerne zurück.

Unsere Bürozeiten:

Von Mo. bis Fr. sind wir von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr gerne persönlich für Sie da.

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