Reise von der albanischen Riviera zu den schwebenden Klöstern von Meteora

Reise von der albanischen Riviera zu den schwebenden Klöstern von Meteora

10-tägige Orientaltours Reise durch Albanien, Griechenland und Makedonien

Erkunden Sie mit uns den südwestlichen Balkan, eine Region mit reicher Historie und unberührten Naturschönheiten! Von der albanischen Adria führt Sie diese Orientaltours Reise in die thessalische Ebene, aus der sich jäh fast 500 Meter hohe Sandsteinsäulen erheben, die mit den Meteora Klöstern bekrönt sind. Ein einmaliger Anblick!

Von Griechenland aus reisen Sie weiter nach Makedonien an den saphirblauen Ohrid-See, ein Ort, der Balsam für die Seele ist. Sie wandeln auf den Spuren der alten Griechen, Römer, Byzantiner und des Mittelalters. Entdecken Sie mit Orientaltours ein unbekanntes, zauberhaftes Stück Europa!

Tourverlauf

1. Tag: Tirana – Kruja – Durres

Flug in Eigenregie nach Tirana. Ankunft in der Mittagszeit. Nach dem Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung Transfer nach Kruja. Kruja bzw. die Festung von Kruja ist für die Albaner beinahe so etwas ein nationales Heiligtum. Hier lebte der große Volksheld Skanderbeg, der das Land gegen die Osmanen verteidigte.

In der Festungsstadt liegt das Skanderbeg-Museum, unweit des ethnologischen Museums. Auf Ihren Spaziergang erleben Sie den historischen ottomanischen Basar und sehen die pittoresken Häuser entlang der Basarstraße am Burghügel. Nach dem Besuch, Fahrt an die Küste nach Durres. Bezug des Hotels und Abendessen. Übernachtung in Durres.

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2. Tag: Durres – Shkodra – Durres

Ausflug in den Norden nach Shkodra. Die drittgrößte Stadt des Landes liegt am Skutari-See, dem größten See des Balkans, der zum überwiegenden Teil zum Nachbarland Montenegro gehört. Sie besichtigen die Burg Rozafa, die auf einem Felsen über dem Zusammenfluss der drei Flüsse Drin, Buna und Kiri liegt. Die Burg war Sitz der illyrischen Könige, bis deren letzter hier von den Römern gefangen genommen wurde. Die heute noch sichtbaren Mauern stammen aber zum größten Teil aus dem Mittelalter.

Genießen Sie den wunderbaren Panoramablick von den Burgmauern. Außerdem besuchen Sie die katholische Kathedrale. Shkodra ist das Zentrum des Katholizismus in Albanien. Es leben aber auch viele Muslime und Angehörige anderer Religionen in der Stadt. Nachmittags Rückfahrt nach Durres. Abendessen und Übernachtung.
F/A

3. Tag: Durres – Berat – Vlora

Nach dem Frühstück Fahrt nach Berat, eine der ältesten Städte Albaniens. Die am Fluss Osum gelegene Stadt, auch “Stadt der tausend Fenster” genannt, steht als “Museumsstadt” unter dem besonderen Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe. Berat wurde am Fuße des Berges Tomorr (2415 m) im 4. Jh. v. Chr. von den Illyrern gegründet und besteht aus den drei kompakten Altstadt-Vierteln Mangalem, Gorica und Kalaja.

In Kalaja spazieren Sie zur alten Festung und besuchen das berühmte Onufri-Museum, das die Werke des gleichnamigen und bedeutendsten Ikonen-Malers Albaniens zeigt. Auch ein Besuch des Islamischen Zentrums gehört zu Ihrem Programm in Berat. Später Weiterfahrt nach Vlora an der albanischen Riviera, wo Sie nach der Ankunft einen kurzen Spaziergang ins Stadtzentrum zum Platz der Unabhängigkeit unternehmen. Abendessen und Übernachtung.

F/A

4. Tag: Vlora – Butrint – Saranda

Genießen Sie Ihre Fahrt nach Saranda entlang der wunderschönen albanischen Riviera. Später führt Ihr Weg ins bergige Landesinnere und durch den angenehm schattig bewaldeten Llogara Nationalpark, bevor Sie zu den Stränden des Ionischen Meeres kommen.

Von Saranda aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur antiken Ruinenstadt Butrint (UNESCO-Welterbe), die Sie auf einem Rundweg erkunden. Hier hinterließen zahlreiche antike Kulturen ihre Spuren. So kommt Butrint in den Werken berühmter antiker Autoren vor, wie zum Beispiel bei Hekataios von Milet oder in der Äneis von Vergil.

Von den verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte zeugen zahlreiche Bauwerke. Zu den wichtigsten ausgegrabenen Bauwerken zählen das Theater, der Dionysos-Altar, der Asklepios-Tempel, der Minerva-Tempel, das Nymphäum, eine Therme, ein Gymnasium, das Forum, ein Aquädukt, das Löwentor und das Baptisterium aus dem 5. Jahrhundert. Die frühchristliche Basilika ist aus der Zeit des römischen Kaisers Justinian I. Auf der Akropolis errichteten die Venezianer im Mittelalter ein Kastell, in dem sich heute das Museum befindet. Nach der Besichtigung Rückfahrt nach Saranda. Abendessen und Übernachtung.

F/A

5. Tag: Ausflug nach Gjirokaster

Der heutige Ausflug führt Sie nach Gjirokaster, das im Flusstal des Drino liegt. Unterwegs legen Sie einen Zwischenstopp bei der idyllisch gelegenen Karstquelle „Syri i Kaltër“ am Fuße des Mali i Gjere Gebirges ein, deren Wasser eine ungewöhnliche tiefblaue Farbe hat, weshalb sie auch als „das blaue Auge“ bekannt ist.

Der Burgfelsen von Gjirokaster, der das ganze Tal dominiert, wurde vermutlich schon im 3. Jh. v. Chr. besiedelt. Den Beinamen „Stadt der Steine“ verdankt der Ort seinem einzigartigen Stadtbild. Markante, kleinen Trutzburgen ähnelnde, Häuser prägen seit Jahrhunderten die Viertel um die Burg, die heutige Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe).

Bedeckt mit Steinplatten aus den nahen Gebirgen dienten die Dächer früher dazu, die Innentemperatur der Häuser zu regulieren. So blieben im Sommer die Häuser recht kühl, während im Winter große Kälte verhindert werden konnte. Weiße Außenfassaden, hohe Holzfenster sowie viele kleine Innenhöfe mit riesigen hölzernen Hoftoren charakterisieren das Altstadtbild, die sog. „Balkanarchitektur“.

Entlang der steilen Hänge führen enge, kunstvoll gepflasterte Gassen. Das Ethnographische Museum ist ein 1966 errichteter Nachbau eines typischen Bürgerhauses, der sich an der Stelle des abgebrannten Geburtshauses von Enver Hoxha, dem ehemaligen Diktator, befindet. Sie besichtigen die Burg und das Ethnographische Museum. Nachmittags Rückfahrt nach Saranda. Abendessen und Übernachtung.

F/A

6. Tag: Saranda – Ioannina – Kalambaka

Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre Reise fort und überqueren die Grenze nach Ioannina (Zeitunterschied +1 Std.) Machen Sie einen Spaziergang in Ioannina, die Hauptstadt der Region Epirus. Gelegen am See Pamvotida ist das Zentrum der Stadt von engen Gassen und vielen alten Gebäuden aus osmanischer Zeit geprägt. Wunderbare Gebäude wie das Haus Matei Hussein, die ottomanische Moschee Veli Pasha und die gesamte historische Mitte der Stadt sind einzigartige Attraktionen und spiegeln die Vielfalt der kulturellen Einflüsse wider.

Weiter geht es nach Kalambaka zum Mittagsessen in einem lokalen Restaurant. Kalambaka liegt in der griechischen Region Thessalien am Fuß der als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuften, auf sehr steilen Klippen liegenden, Meteora-Klöster. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, die frühesten von ihnen stammen aus dem 11. Jh. Heute sind von diesen nur noch sechs bewohnt, die restlichen Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.

Hinweis: Zu beachten ist die Kleiderordnung für Besucher. Für Herren sind Shorts tabu, während bei Frauen Miniröcke und schulterfreie Oberteile nicht toleriert werden. Auch werden bei Frauen Kleider bzw. Röcke lieber gesehen als Hosen; Hosen tragende Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, sich eine Schürze vorzubinden, die am Eingang ausgeliehen werden kann.

F/A

7. Tag: Kalambaka – Bitola – Ohrid

Die Reise geht weiter nach Mazedonien und der drittgrößten Stadt des Landes, Bitola. Unterwegs eine kleine Pause und Grenzübergang. (Zeitdifferenz -1 Std.). Dort angekommen gehen Sie für das Mittagsessen in ein lokales Restaurant, danach freie Zeit zur Verfügung zum rumlungern auf den Hauptplatz der Stadt, die als eine der ältesten Städte Mazedoniens gilt und als „Heraclea Lyncestis“ im 4. Jh. v.Chr. durch Philip II gegründet wurde.

Südlich liegt der bedeutende archäologische Fundplatz Herakleia, die an der wichtigen West-Ost-Verbindung von Dyrrachion an der Adria über Lychnidos nach Makedonien und Thrakien lag. Diese Route wurde später von den Römern zur Via Egnatia ausgebaut. Im römischen Bürgerkrieg legte Gaius Iulius Caesar hier eine Nachschubbasis für seine Truppen an., nach dem Krieg siedelten sich hier römische Veteranen an und erlebte so eine neue Blütezeit während des Prinzipats, wie Ausgrabungen im 20. Jh. erwiesen haben.

Berühmt ist u.a. das Theater von Kaiser Hadrian, sowie die hübschen römischen Bäder und zwei Basiliken mit absolut sehenswürdigen großen spätantiken Bodenmosaiken. Die kleinere Basilika und das zugehörige Baptisterium aus dem 4.-6. Jh. wurden teilweise restauriert, ebenso die Überreste von Wohnhäusern aus hellenistischer Zeit. Sehenswert sind auch die Synagoge und der Portikus.

Im Jahr 472 wurde Herakleia von den Ostgoten unter Theoderich geplündert. An der Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert wurde die Stadt wiederaufgebaut, Ende des 6. Jahrhunderts aber von den Slawen eingenommen, zerstört und danach endgültig aufgegeben. Weiterfahrt nach Ohrid, wo Sie nach Bezug des Hotels das Abendessen genießen werden.

F/A

8. Tag: Ohrid

Sie erkunden die Stadt Ohrid bei einem Spaziergang und bestaunen die gut erhaltene Altstadt, die mittelalterliche Festung, die vielen Kirchen, Klöster und Moscheen sowie die schöne Lage am Ohrid-See. Sowohl See als auch Stadt sind UNESCO-Welterbe. Als Bischofsstadt war Ohrid im Mittelalter ein bedeutendes geistiges Zentrum des bulgarischen Reiches und des orthodoxen Christentums Südosteuropas.

Die Gelehrten Kliment und Naum wirkten dort auf Geheiß der bulgarischen Zaren und begründeten „die Schule von Ohrid“, die seit dem 9. Jh. eins der wichtigsten geistigen Zentren im Bulgarischen Reich war. Der Begriff bezeichnet die literarische und künstlerische Tätigkeit in den Klöstern in Ohrid und Umgebung, wo zahlreiche religiöse Handschriften vollendet und auch der Klerus der bulgarisch-orthodoxen Kirche ausgebildet wurden.

In dieser Zeit entstanden das Kloster Sveti Naum, die Sophienkirche mit ihren großartigen byzantinischen Fresken sowie die St.-Kliment-Kirche mit der Ikone der Verkündigung Mariae. Diese Kirche war zunächst der Gottesmutter Peribleptos geweiht, erhielt später bei dem Empfang der Reliquien des Heiligen Kliments den Namen Sveti Kliment. Wegen der Umwandlung der Sophienkirche in eine Moschee war die Kirche zu dem Zeitpunkt erzbischöfliche Hauptkirche.

Nach dem Mittagessen in einem Restaurant der Altstadt können Sie optional einen Bootsausflug auf den Ohrid-See machen und dabei das Kloster Sveti Naum besichtigen, dessen Innere voller Fresken ist, die Szenen aus dem Leben Naums sowie denjenigen anderer Slawenapostel darstellen. Abendessen im Restaurant in Ohrid.

F/A

9. Tag: Ohrid – Tirana

Sie verlassen Ohrid und machen sich auf nach Tirana, die Hauptstadt Albaniens mit einer Pause unterwegs in Elbasan. In Tirana angekommen gehen Sie zum Mittagsessen in ein lokales Restaurant.  Tirana ist eine uralte Stadt, dessen Geschichte die Interaktion der Kulturkräfte des islamischen Ostens und des christlichen Europas.

Auf Ihrer Stadtbesichtigung werden Sie diese Einflüsse in der Architektur sehen. So stellt das Zentrum ein deutliches Beispiel der italienischen faszistischen Architektur dar, dafür ist der Hauptplatz voller islamischen Einflüsse.  Sie besuchen das Nationalmuseum und den zentralen Skanderbeg-Platz mit der beeindruckenden Reiterstatue des Nationalhelden Skanderbeg, den Palast der Kulturen sowie der Et’hem Bey Moschee und des Uhrturms aus dem 17. Jh. Zum Abschluß des Tages steht Ihnen noch ausreichend freie Zeit zum Bummeln zur Verfügung.

F/A

10. Tag: Abschied aus Tirana

Nach dem Verlassen des Hotels am Morgen können Sie noch nach Wunsch den Bunker „Bunk’Art“ besichtigen. In den 70’er Jahren für die Elite gebaut und für lange Zeit geheim gehalten beherbergt er jetzt ein Museum für die neuere Geschichte Albanien akkompagniert von Stücken moderner Kunst.

Transfer zum Flughafen und Abflug nach Deutschland.

Leistungen inklusive

  • Rundreise laut Programm mit 9 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • Halbpension (F/A =Frühstück + Abendessen)
  • Deutschsprechende fachkundige Reiseleitung während der gesamten Rundreise
  • Alle Transfers und Transporte laut Programm
  • Alle Besichtigungen und Eintrittskarten laut Programm
  • Kurtaxen in den Hotels
  • Reise- und Länderinformationen
  • Sicherungsschein der R+V Versicherung

Leistungen exklusive

  • Internationale Flüge (tägliche Abreise möglich ab 4 Personen)
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Gepäckträgergebühren
  • Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer
  • Persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen

Vorgesehene Hotels (Sterne nach Landeskategorie)

  • Tirana, Hotel Dinasty**** oder gleichwertig
  • Ohrid, Hotel Belvedere**** oder gleichwertig
  • Berat Hotel Grand White City**** oder gleichwertig
  • Kruje, Hotel Panorama**** oder gleichwertig
  • Budva, Hotel Adria**** oder gleichwertig
  • Dubrovnik, Hotel der Valamar-Gruppe**** oder gleichwertig

Hinweise

  • Programmänderungen bleiben vorbehalten.
  • Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.

Beste Reisezeit: April bis Mai  sowie 01.10.-31.10.2019 

Hinweis: Tägliche Abreise möglich.

Teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit!

Termine 2019 (Vor- und Nachsaison)

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Termine auf Anfrage
OT-ALB-000-19

Preise pro Person

im Doppelzimmer
1.235,- €
Einzelzimmerzuschlag
160,- €

Termine 2019 (Hauptsaison)

01.05.2019 - 31.05.2019

Preise pro Person

im Doppelzimmer
1.315,- €
Einzelzimmerzuschlag
185,- €

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl
4 Personen

Kontakt

Kontakt zu Orientaltours: Schreiben Sie uns jetzt über unser Online-Formular und wir werden Sie gerne individuell und persönlich beraten – oder hinterlassen Sie uns Ihre Telefonnummer und wir rufen Sie gerne zurück.

Unsere Bürozeiten:

Von Mo. bis Fr. sind wir von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr gerne persönlich für Sie da.

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