Japan – Reise zur Kirschblüte ins Kaiserreich


19-tägige Orientaltours Japan Rundreise zur Kirschblüte von Osaka nach Tokio

Erleben Sie die kulturelle  und landschaftliche Vielfalt Japans zur Kirschblüte im Frühling. Der Inselstaat bietet elegante Tempelanlagen, friedvolle Zengärten und pulsierende Metropolen.

Sie beginnen Ihre Reise  in Kyoto, der alten Kaiserstadt und heimlichen Kulturhauptstadt der Japaner. Bei einem Besuch von Hiroshima erfahren Sie hautnah mehr über die traurige Geschichte des Atombombenabwurfs 1945 und die imposanten Burgen in Himeji und Matsumoto werden Sie nachhaltig begeistern. Sie genießen die schönsten Gärten Japans und natürlich den Heiligen Berg Fuji-san.

Unterwegs erleben Sie das ländliche und traditionelle Japan abseits der ausgetretenen Reiserouten z. B. auf der Noto Halbinsel und in Togakushi in den japanischen Alpen. Sie streifen  über Fischmärkte und tauchen wohlig in heiße Quellen ein. Ein besonderes Erlebnis ist eine Übernachtung in einem Ryokan, ein typisch japanisches Gästehaus.

Der Abschluss der Reise ist in Tokio, eine Mega Metropole mit ca. 35 Mio Einwohnern und ein  Konglomerat von  modernen Wolkenkratzern, glitzernden Einkaufsmeilen und traditionellen Shinto-Schreinen. Japan bietet dem aufgeschlossenen Reisenden weit mehr als nur  Kirschblüte, Geishas und Fukushima Krise.

Erleben Sie, wie sich die konservative Gesellschaft langsam vom japanischen Wir-Gefühl zu mehr Individualität entwickelt und die vielfältigen Facetten des Inselreiches, das sich über drei verschiedene Klimazonen erstreckt.


UNESCO-Weltkulturerbestätten auf Ihrer Reise: 

  • Historisches Kyoto
  • Todaiji-Tempel in Nara
  • Kasuga-Taisha-Schrein in Nara
  • Himejijo-Burg in Himeji
  • Atombombenkuppel in Hiroshima
  • Shinto-Schrein von Itsukushima
  • Shirakawago-Dorf
  • Nikko Toshogu in Nikko
  • Fuji


Reiseroute

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Tourverlauf

1. Tag    Frankfurt – Osaka

Abflug am Nachmittag von Frankfurt mit der Lufthansa nonstop nach Osaka.

2. Tag    Osaka – Kyoto

Morgens Ankunft am Flughafen Kansai / Osaka und Weiterfahrt mit dem Bus nach Kyoto. Am Fushimi-Inari-Schrein mit seinen tausenden leuchtend roten Toren lernen Sie die einheimische Religion, den Schintoismus, kennen. Anschließend geht es weiter nach Uji, in eines der berühmtesten Teeanbaugebiete Japans. Im Byodoin-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe) bewundern Sie die Phönix-Halle und die anmutigen Bodhisattwa-Figuren. 3 Übernachtungen in Kyoto.

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3. – 4. Tag    Kyoto

Heute erkunden Sie die Tempel und Gärten der alten Kaiserstadt Kyoto. Im Zengarten des Ryoanji-Tempels versenken Sie sich in den Anblick der weltberühmten minimalistischen Steinformationen. Danach geht es weiter zum Goldenen Pavillon, dem Kinkakuji. Die verschachtelte Nijo-Burg war über 250 Jahre im Besitz der Shogun-Familien, aber heute kann man über die quietschenden Dielen des „Nachtigallenparketts“ gehen, ohne die Leibwächter des Shogun fürchten zu müssen. Mittags bummeln Sie über den Nishiki-Markt: Fisch und Meeresfrüchte, dampfende Reisklößchen und Körbe mit edlen Bambusschößlingen wecken die kulinarische Neugier.

Nachmittags haben Sie Gelegenheit, an einer traditionellen Teezeremonie teilzunehmen. Vielleicht erhaschen Sie ja beim abendlichen Spaziergang durch Gion einen Blick auf eine Geisha oder Maiko, einer Geisha in Ausbildung.

Fortsetzung des Besichtigungsprogramms in Kyoto: Ein Geheimtipp ist der weitläufige Garten des Heian-Schreins, anschließend schlendern Sie über den „Philosophenpfad“, einen besonders zur Kirschblüte populären Spazierweg, zum „Silbernen Pavillon“, dem Ginkakuji (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag besuchen Sie dann den buddhistischen Sanjusangendo-Tempel. In zehn Reihen stehen hier 1001 Statuen des Bodhisattwas der Barmherzigkeit – Kannon – alle Figuren haben individuelle Gesichtszüge und mindestens einer, sagt man, sieht jemandem aus der eigenen Verwandtschaft ähnlich. Also genau hinschauen.

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5. Tag    Kyoto – Nara – Himeji – Hiroshima

Mit dem Reisebus geht es morgens nach Nara, im 8. Jh die erste Hauptstadt Japans. Lassen Sie sich vom größten Holzbauwerk der Welt, dem Todaiji-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe), beeindrucken von der Ruhe, die die gut 16 m große bronzene Buddhafigur selbst im größten Touristenrummel ausstrahlt. Hunderte bemooster Steinlaternen weisen dann den Weg zum Kasuga-Schrein (UNESCO-Weltkulturerbe). Weiterfahrt mit dem Bus nach Himeji, wo Sie die kürzlich restaurierte Himejijo Burg, die „Burg des Weißen Reihers“, (UNESCO-Weltkulturerbe) erwartet: Vollendete japanische Burgenarchitektur. Der Superexpresszug Nozomi bringt Sie dann wie im Flug nach Hiroshima. Zwei Übernachtungen in Hiroshima.

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6. Tag    Hiroshima – Miyajima  – Hiroshima

Mit Japans Rolle im Zweiten Weltkrieg beschäftigen Sie sich im Friedenspark von Hiroshima und beim Besuch der Atombombenkuppel (UNESCO-Weltkulturerbe) und des Friedensmuseums. Am Nachmittag setzen Sie dann mit der Fähre zur heiligen Schreininsel Miyajima mit dem Itsukushima-Schrein (UNESCO-Weltkulturerbe) über. Das im Wasser stehende rote Eingangstor gehört zu den meistfotografierten Motiven des Inselreichs. Aufgrund schintoistischer Reinheitsvorschriften durften Frauen bis ins 20. Jh. die Insel nicht betreten. Anschließender Transfer zurück zum Hotel in Hiroshima.

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7. Tag    Hiroshima – Kanazawa

Per Zug fahren Sie in knapp fünf Stunden über Osaka nach Kanazawa auf die sogenannte Rückseite der Hauptinsel Honshu. Im Landschaftsgarten Kenroku-en, einem der drei berühmtesten Gärten Japans, wirkt alles wunderbar natürlich und doch ist nichts dem Zufall überlassen. Die dekorativen Steine, die über 70 unterschiedlichen Moossorten und die Blumenrabatten am Flussufer – alles ist minutiös durchdacht. Im Myoryuji-Tempel werden Ninja-Filme Realität. Auf einer geführten Tour gelangen Sie über Geheimtreppen zu Falltüren und versteckten Räumen. Übernachtung in Kanazawa.

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8. Tag    Kanazawa – Noto-Halbinsel

Die nächsten zwei Tage bewegen wir uns abseits der Touristenpfade auf der ländlichen Noto-Halbinsel. Das weitläufige Wohnhaus der einflussreichen Kita-Familie ist heute ein Museum. Die bizarren Felsformationen der Noto-Kongo-Küste sind am besten per Ausflugsboot zu erkunden. In Japan ist die Noto-Halbinsel auch für hochwertiges Meersalz bekannt, das in einem relativ aufwändigen und vergleichsweise teuren Verfahren hergestellt wird. Je nach Wetterlage besteht die Möglichkeit, an einem Workshop zur traditionellen Salzherstellung teilzunehmen. Übernachtung auf Noto

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9. Tag    Noto-Halbinsel – Kanazawa

Sehenswert ist heute der bekannte Wajima-Morgenmarkt, einer der ursprünglichsten Märkte ganz Japans. Bäuerinnen verkaufen Obst und Gemüse von Plastikplanen und nirgendwo schmeckt Sashimi-Donburi (Reis mit rohen Fischstückchen) so gut wie hier. In einer Lackwaren-Fabrik lassen Sie sich anschließend die über 80 Arbeitsschritte zeigen, die zur Herstellung der exquisiten Wajima-Lacke nötig sind. Ihr Reisebus bringt Sie bequem zurück nach Kanazawa, wo Sie im minimalistischen Bau des D.T.-Suzuki-Museum der Philosophie des im Westen bekanntesten Zen-Autors nachspüren. Abends haben Sie Möglichkeit zum Besuch des traditionellen Higashi-Chaya-Teehausviertels. Übernachtung in Kanazawa.

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10. Tag    Kanazawa – Shirakawa – Takayama

Nach einem letzten Bummel durch die Gassen von Kanazawa geht es per Bus weiter in das Weltkulturerbe-Dorf Shirakawago. Die steilen, strohgedeckten Dächer sind im Gassho-Stil gebaut. Gassho, das sind die beim Gebet aneinandergelegten Hände, und die Dächer sind so steil, damit der Schnee in den harschen Wintern gut abrutschen kann. Sie besichtigen eines der jahrhundertealten traditionellen Mehrgenerationenhäuser und bummeln durch den malerischen Ort, bevor es weitergeht in die Bergstadt Takayama. Zwei Übernachtungen in Takayama.

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11. Tag    Takayama

Aus Takayama kam das beste Zypressenholz Japans, und um den Nachschub zu garantieren, unterstand die Stadt direkt dem Shogunat in Edo (heute Tokyo). Wie der Gouverneur des Shoguns in Takayama lebte, erfahren Sie im Takayama-Jinya-Verwaltungsgebäude. Der Reichtum der Stadt zeigte sich auch in den prächtig geschnitzten und aufwändig dekorierten Festwagen, die zweimal pro Jahr durch die Straßen prozessieren und Touristen aus ganz Japan und dem Ausland anlocken. Und wie trinkt man ihn denn nun, den japanischen Reiswein Sake? Warm oder kalt? Nachmittags haben Sie Gelegenheit, an einer Sakeverkostung teilzunehmen und alle Fragen zu stellen.

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12. Tag    Takayama – Nagano

Heute geht es per Bus durch die herrliche Bergwelt der japanischen Alpen nach Yudanaka, wo Sie mit etwas Glück Japanmakaken beobachten können, die dort in den heißen Quellen entspannen. Weiterfahrt nach Nagano, dem „Dach Japans“, wie sich die Stadt gern selbst bezeichnet. Sie liegt 373 Meter über dem Meeresspiegel und war 1998  Austragungsort der Olympischen Winterspiele war. 3 Übernachtungen in Nagano.

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13. Tag    Nagano – Obuse – Nagano

Der Zenkoji-Tempel aus dem 7. Jahrhundert ist einer der ältesten Tempel Japans. Erfahren Sie, was es mit der geheimen Buddhastatue auf sich hat und wie ein stockfinsterer Gang zum buddhistischen Paradies führen kann. Nachmittags machen Sie einen Ausflug ins nahegelegene Dorf Obuse. Wer kennt sie nicht, die berühmte Welle auf einem Holzschnitt von Katsushika Hokusai? Weniger bekannt ist allerdings, dass der Holzschnittkünstler vor seinem Tod immer wieder längere Zeit in Obuse verbrachte, wo er u.a. ein großes Deckenbild im Ganshoin-Tempel schuf. Im Hokusai-Museum können Sie noch mehr seiner Werke bewundern. Fahrt zurück nach Nagano.

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14. Tag    Nagano – Togakushi – Nagano

Heute fahren Sie nach Togakushi, hinauf in die beeindruckende Berglandschaft, die schon von Nagano aus zu sehen ist. Ausgedehnte Buchweizenfelder und klares Bergwasser machen die Region bekannt für fantastische Soba, japanische Buchweizennudeln, an deren Herstellung Sie sich selbst versuchen können. Erwandern Sie am Nachmittag die prachtvoll geschnitzten Schreinanlagen des Ortes (circa 2-3 Stunden leichte Wanderung).

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15. Tag    Nagano – Matsumoto – Fuji Hakone Nationalpark – Kawaguchiko

Erster Programmpunkt des Tages ist die Burgstadt Matsumoto. Der sechsstöckige schwarze Hauptturm der „Krähenburg“ ist einer der wenigen erhaltenen der Edo-Zeit und weithin gut zu sehen. Danach fahren Sie weiter in den Fuji-Hakone-Nationalpark. Der 3776 m hohe heilige Berg der Japaner – der Fuji-san – ist ein fast perfekter Kegel mit weißem Schneehäubchen und gilt als ein ruhender Vulkan. Heute übernachten Sie in einem typischen japanischen Gasthaus, in einem Ryokan. Entspannen Sie abends im Onsen, dem heißen japanischen Bad aus Thermalquellen. 1 Übernachtung in Kawaguchiko.

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16. Tag    Kawaguchiko – Kamakura – Tokyo

Entlang der Pazifikküste fahren Sie heute hinein in die 35-Millionen-Metropole Tokyo. Unterwegs stoppen Sie in der ehemaligen Hauptstadt Kamakura, um dem Daibutsu, dem im Freien sitzenden Großen Buddha, die Ehre zu erweisen. Zu Fuß geht es in Kamakura weiter zum Hasedera-Tempel mit seinen tausenden von Votiv-Figuren, die dem Bodhisattwa Jizo, dem Schutzheiligen der ungeborenen Kinder, gewidmet sind. 3 Übernachtungen in Tokyo.

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17. Tag    Tokyo – Nikko – Tokyo

Heute steht ein Ausflug ins 120 km entfernte Städtchen Nikko auf dem Programm. „Sag nicht „kekko“ (wunderbar), bevor du Nikko gesehen hast“ so lautet ein japanisches Sprichwort. Und in der Tat verlässt wohl niemand die weitläufige und prächtige Mausoleumsanlage des ersten Tokugawa-Shoguns Tokugawa Ieyasu unbeeindruckt. Nicht umsonst zählt diese Anlage zu den UNESCO-Weltkulturerben. Über insgesamt 48 Haarnadelkurven geht es in den Nikko-Nationalpark zum 100 m hohen Kegon-Wasserfall.

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18. Tag    Tokyo

Zum Abschluss erkunden Sie die facettenreiche Hauptstadt Japans. Geschichte, Tradition und Kommerz liegen nahe beieinander im Asakusa-Tempel, dem ältesten Tempel der Stadt. In Harajuku decken sich junge Japaner mit den Requisiten für Cos-Play (Costume-Play) ein, um sich wie ihre Lieblings-Manga-Helden zu kleiden. Auf der Einkaufsmeile Ginza reihen sich nicht nur teure Läden, sondern auch spektakuläre moderne Architektur aneinander. Entdecken Sie Gebäude der japanischen Architekten Aoki Jun, Ito Toyo und Shigeru Ban. Von der Hektik der Großstadt zur Ruhe kommen Sie im Garten des kaiserlichen Meiji-Schreins. Abschiedsabendessen.

F/A

19. Tag    Tokyo – Frankfurt

Sayonara Japan. Rückflug mit Lufthansa nonstop von Tokyo nach Frankfurt. Ankunft am späten Nachmittag.

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Legende:
F = Frühstück M = Mittagessen P = Picknick A = Abendessen


Leistungen inklusive

  • Linienflugflug mit renommierter Fluggesellschaft inkl. Steuern und Gebühren Frankfurt – Osaka – Tokyo-Frankfurt (die Preise beruhen auf Schätzungen für 2018)
  • 19 – tägige Rundreise mit 17 Übernachtungen in Mittelklasse Hotels und einem traditionellen Hotel auf der Noto Halbinsel
  • 18x Frühstück
  • 1x Mittagessen
  • 3x Abendessen
  • Bootsfahrt auf der Halbinsel Noto
  • Teezeremonie in Kyoto
  • Herstellung von Buchweizennudeln Soba in Togakushi
  • Transfers und Fahrten mit Bussen, Zügen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1 mal in Kyoto und 1 mal in Tokyo
  • Studienreiseleitung ab Deutschland von Japanologin Natascha Thoma, M.A.
  • Reiseliteratur Japan
  • Sicherungsschein der R+V Versicherung


Leistungen exklusive

  • Trinkgelder
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Reiseversicherungen
  • Fakultative Touren wie: Sumo-Wettkampf


Hinweise

  • Programmänderungen bleiben vorbehalten.
  • Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Orientaltours.


Beste Reisezeit

…ist Mitte März-Anfang April. Weniger als 2 Wochen blühen die Bäume, aber aufgrund Japans vielfältigen Klimazonen erscheint die Blütenpracht zuerst im Süden des Landes und wandert dann in die kälteren nördlichen Regionen. So blüht die Kirsche in Tokio meist schon Mitte März, während weiter nördlich in Sendai die Hauptblütezeit im April liegt. Ausnahme ist die Nordinsel Hokkaido, dort hat man im Mai die beste Chance die japanische Kirschblüte zu bewundern.


Übrigens:

Wir organisieren für Sie gern ein individuelles Vor- oder Nachprogramm

Teilen Sie uns einfach Ihre Wünsche mit. Wir beraten Sie gerne!

Termine 2020

Termine auf Anfrage
OT-JPN-000-20

Preise pro Person

im Doppelzimmer
Auf Anfrage
Einzelzimmerzuschlag
Auf Anfrage

Teilnehmerzahl

Mindestteilnehmerzahl
15 Personen

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