China

China Reisen: Mit Orientaltours ins Reich der Mitte

China ist groß – in jeder Hinsicht. Das flächenmäßig viertgrößte Land der Erde ist bekanntermaßen das bevölkerungsreichste. Zwei Drittel des Landes sind mit Gebirgen bedeckt, dazu mehr als 14.000 km Küste, Steppen, Wüsten, Hochland, nicht zu vergessen der mehr als 6.000 km lange Yangtse-Fluss: man kann viele Reisen hierher machen und dabei immer wieder ein neues, noch unbekanntes China entdecken.

China Reisen haben ohnehin eine lange Tradition, man denke dabei nur an die Seidenstraße, die hier beginnt und an Marco Polo. Eine der ältesten Hochkulturen der Welt mit ihrer vieltausendjährigen Geschichte bietet eine schier unendliche Vielfalt. China hat mehr als 30 UNESCO Weltkulturerbestätten, nicht allein die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt. Dazu Philosophie und Religion, Konfuzius und Laotse, Buddhismus und Daoismus. Nicht zu vergessen, die lukullische Welt, die weitaus mehr als Peking-Ente zu bieten hat. Wir bieten Ihnen Reisen in wenig bekannte Gegenden dieses vielfältigen Landes an. Entdecken Sie Ihr China mit Orientaltours!

Reiseinfos Region Xinjiang (Altai Gebirge)

Xinjiang (offiziell Uigurisches Autonomes Gebiet Xinjiang) befindet sich im Westen Chinas an der Grenze zu Russland, der Mongolei, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan. Afghanistan, Indien und Pakistan. Es ist die größte Provinz der Volksrepublik, die Hauptstadt Urumqi bildet zugleich den Mittelpunkt Asiens.

Xinjiang, das ein Sechstel der gesamten Fläche Chinas ausmacht, besteht größtenteils aus lebensfeindlichen Wüsten und Steppenlandschaften, am Fuß der Gebirge Tian Shan, Kunlun und Altai finden sich jedoch auch zahlreiche Oasen. Im starken Gegensatz zu den unwirtlichen Wüstengebieten stehen die grünen Wiesen und Wälder entlang der Seen und Flüsse. Ebenfalls in Xinjiang, im Karakorum an der Grenze zu Pakistan befindet sich der mit 8.611m zweithöchste Berg der Erde, der K2.

Die Region ist reich an Rohstoffen, wovon auch die zahlreichen Öl- und Gasförderungsanlagen zeugen. Im 19 Jh. war Xinjiang unteranderem für die Produktion von Salz, Gold und Jade berühmt. Das touristische Potenzial der Region wurde bislang kaum ausgeschöpft.

Kultur

Den Großteil der Bevölkerung – etwa 40% – stellt die muslimische Minderheit der Uiguren, die zu den Turkvölkern gehören und ihre eigene Sprache und Kultur haben. Zudem gibt es weitere Minderheiten wie Kasachen, Kirgisen und Mongolen. Eta 40% der Bevölkerung sind Han-Chinesen.

Die 2.500 Jahre alte Geschichte der Provinz wurde in erster Linie durch den Handel entlang der Seidenstraße geprägt, denn eine der Hauptrouten führte durch Xinjiang. Die Uiguren gelangten nach dem Kollaps ihres Königreich in der heutigen Mongolei im 9. Jh. nach Xinjiang.

Die vorherrschende Religion ist der sunnitische Islam, gefolgt vom Buddhismus und chinesischen Religionen.

Essen und Trinken

Die Küche Xinjiang spiegelt die ethnische Vielfalt der Region wieder. Allgegenwärtig sind Hammelfleisch, Kebab, gebratener Fisch und Reis. Aufgrund der großen muslimischen Bevölkerung ist das Essen weitestgehend halal. Gästen servieren die Uiguren gerne Tee, Naan und Obst. Auch die Essgewohnheiten unterscheiden sich innerhalb der Bevölkerungsgruppen: während die Uiguren und Han-Chinesen mit Stäbchen essen, ist es für die Kasachen üblich direkt mit den Händen zu essen.

Typische Gerichte sind Laghman – ein Gericht aus handgemachten Nudeln aus Mehl, Wasser und Salz – und Polu – ein in Zentralasien weitverbreitetes Reisgericht mit Hammelfleisch und Gemüse.

Getrunken wird hauptsächlich schwarzer Tee und Kvass, ein nicht-alkoholisches Getränk, das aus Honig gemacht wird. In ganz China bekannt ist Xinjiang für sein Schwarzbier und seinen Wein, der in der Gegend um Turfan angebaut wird. Zum Wohl!

Klima

In Xinjiang herrscht semiarides bzw. Wüstenklima vor, die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind enorm. Während im Sommer in der Turfan Depression Temperaturen von über 40 Grad gemessen werden – die höchsten in China, kann es in den Bergen im Winter leicht unter -20 Grad fallen. Niederschlag gibt es vergleichsweise wenig. Im Tian Shan sind die Berggipfel ab einer Höhe von 3.500m ganzjährig gefroren.

Einreisebestimmungen

China ist visapflichtig. Für die Visierung benötigen Sie einen Reisepass, der über das Ende der Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Das Visum ist rechtzeitig im Voraus (mindestens 1 Monat, höchstens jedoch 3 Monate vor Beginn der Reise) über das Visa Application Service Center https://www.visaforchina.org/ einzuholen.
In Deutschland gibt es Vertretungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und Düsseldorf.

Zur Beantragung benötigen Sie das vollständig ausgefüllte und unterschriebe Formular sowie ein biometrisches Passbild, eine Einladung (letztere erhalten Sie von uns) und, falls vorhanden, Kopien vergangener Visa.

Ab dem 16. Dezember 2019 müssen alle China-Reisenden bei der Visumsbeantragung Ihren Fingerabdruck abgeben – dazu ist es notwendig, dass Sie persönlich bei einem der Visa Center persönlich vorstellig werden.

Die Gebühren für ein Touristenvisum bei einmaliger Einreise belaufen sich auf 125,45 € bzw. 161,15 € bei Rückversand mit der Post (Link: https://bio.visaforchina.org/BER2_DE/upload/file/20180727/%E6%94%B6%E8%B4%B9%E8%A1%A8_%E5%BE%B7%E8%AF%AD.pdf).

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes und des Visa Application Service Center.

Gesundheit

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es sollten jedoch vor Reisebeginn alle Basisimpfungen überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden. Wir empfehlen allgemein, eine eigene Reiseapotheke mitzunehmen, mit allen von Ihnen benötigten Arzneimitteln und Medikamenten, die bei Reiseerkrankungen helfen. Ansonsten gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bei Auslandsreisen: ‚cook it, peel it or forget it‘ für Obst, Salate und Gemüse. Für den Durst sollten Sie auf original verschlossene Wasserflaschen zurückgreifen, welche wir auch für das Zähneputzen empfehlen.

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